Bischof Johannes von Branitsa: „Nur wer Buße sucht, nimmt Christus als Retter an“

Bischof Johannes von Branitsa predigte beim Festgottesdienst zur Geburt Johannes des Täufers. Foto: Patriarchat

Zum Fest der Geburt des heiligen Johannes des Täufers ist in der bulgarisch-orthodoxen Kirche des heiligen Johannes des Täufers im Dorf Thompson eine feierliche bischöfliche Liturgie mit anschließender Wasserweihe gefeiert worden. Mit dem Segen des bulgarischen Patriarchen Daniil stand Vikarbischof Johannes von Branitsa dem Gottesdienst vor, wie das Patriarchat berichtete.

Mehr zum Thema „Gesetze dürfen nicht zur Legalisierung der Gesetzlosigkeit führen“

Im Mittelpunkt der Feier stand die Predigt des Bischofs, der an die wundersame Geburt des Johannes des Täufers erinnerte und dessen Sendung als Vorläufer Christi hervorhob. Der Name Johannes bedeute auf Hebräisch „Gott ist barmherzig“ und verweise auf Gottes Heilsplan für die Menschheit.

Bischof Johannes betonte, wahre Umkehr und das Bewusstsein der eigenen Sündhaftigkeit seien die Voraussetzung, Christus als persönlichen Erlöser anzunehmen. Zugleich warnte er vor einer bloß äußerlichen Religiosität aus Stolz und Selbstgerechtigkeit, wie sie nach seinen Worten die Pharisäer und Sadduzäer daran gehindert habe, Christus zu erkennen. Die Gläubigen rief er auf, die Botschaft Johannes des Täufers auch heute ernst zu nehmen und ihr Leben an der Umkehr auszurichten.

Zum Abschluss übermittelte Bischof Johannes den Segen des bulgarischen Patriarchen Daniil an Klerus und Gemeinde. Anschließend wurde im Kirchhof eine feierliche Wasserweihe zum Segen der Gläubigen vollzogen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die deutsche Lebensrechtorganisation ALfA und die britische SPUC Projekte zum Schutz ungeborener Kinder und schwangerer Frauen fördern wollen.

Lesen Sie auch

Griechenland: Auffindung der Reliquien der Hl. Märtyrerin Zlata bekannt gegeben

Die Untersuchungsergebnisse stimmten vollständig mit der Lebensbeschreibung der Märtyrerin Zlata überein und bestätigten die Echtheit der aufgefundenen Überreste der Heiligen.

Papst Leo XIV. rief zu Zugeständnissen für den Frieden in der Ukraine auf

Das Oberhaupt der RKK rief die Teilnehmer des diplomatischen Prozesses dazu auf, Mut zu zeigen und einige Positionen aufzugeben, um das Blutvergießen zu beenden.

Papst Leo XIV. verurteilte die Legalisierung der Euthanasie in Frankreich

Das Oberhaupt der RKK betonte bei seiner Ansprache in Lourdes, dass eine gesetzliche Erlaubnis die Tötung leidender Menschen nicht moralisch rechtfertige.

Patriarch Daniil unterstützte die Ukraine-Initiative von Patriarch Theophilos

Das Oberhaupt der Bulgarischen Kirche bezeichnete die Friedensinitiative von Patriarch Theophilos III. zum Krieg in der Ukraine als lebendiges Zeugnis des Aufrufs zur Versöhnung.

Fernlehrgänge der russisch-orthodoxen Diözese schlossen mit Prüfungen ab

15 Studenten der Russischen Orthodoxen Kirche legten Prüfungen in den Bereichen Orthodoxie und Liturgik ab – sieben erhielten Abschlusszertifikate.

Kreuzerhöhung: Priester Konstantin Anikin rief zur Treue zum Evangelium auf

Berliner Priester erinnert an die Bedeutung des Kreuzes als Zeichen der Erlösung und fordert zur Prüfung des eigenen Glaubens auf.