Metropolit Nikolaj feierte Liturgie zum Gedächtnis aller russischen Heiligen
Metropolit Nikolaj zelebriert die Göttliche Liturgie zum Gedächtnis aller russischen Heiligen in der Synodalkathedrale in New York. Foto: Diözese
Am zweiten Sonntag nach Pfingsten, dem Gedächtnis aller russischen Heiligen (14. Juni 2026), hat Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York, Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA), in der Synodalkathedrale in New York die Göttliche Liturgie zelebriert. Zahlreiche Gläubige nahmen an dem festlichen Gottesdienst teil und empfingen die Heilige Kommunion, wie die Diözese auf ihrer Webseite berichtete.
Der Synodalchor gestaltete die Liturgie unter der Leitung von Dirigent Vadim S. Gan. Der Gottesdienst stand unter dem Schutz der wundertätigen Gottesmutterikone von Kursk, die als Beschützerin der russischen Diaspora verehrt wird.
Das Gedächtnis aller russischen Heiligen geht auf das 16. Jahrhundert zurück und wurde nach einer längeren Unterbrechung im Jahr 1918 wieder eingeführt. Es erinnert an die Vielzahl von Heiligen, die im russischen Land gewirkt haben, und gilt zugleich als gemeinsamer Namenstag für Gläubige mit entsprechenden Heiligennamen.
Im Anschluss an die Liturgie wurde vor der Festikone ein Moleben gefeiert. Die Schwesternschaft der Kathedrale richtete zudem ein gemeinsames Essen für Geistliche und Gläubige aus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die orthodoxen Bischöfe Frankreichs Israels Vorgehen im Libanon verurteilten.
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Gottesdienst in der ROKA-Synodalkathedrale unter Teilnahme zahlreicher Gläubiger und Kinder