Verfassungsschutz beobachtet zunehmend christliche Influencer

Der Verfassungsschutz mit seinen Standorten in Köln und Berlin (Foto) beobachtet Gruppen, die christliche Motive nutzen, um extremistische Ideologien zu verbreiten. Foto: Boevaya mashina/Wikipedia

Das Bundesamt für Verfassungsschutz beobachtet in Deutschland zunehmend Akteure und Gruppierungen, die christliche Inhalte verbreiten. Nach Ansicht der Behörde könnten darüber auch „extremistische Ideologien“ verbreitet werden, wie der Tagesspiegel am 13. Juni 2026 berichtete.

Demnach würden „(pseudo-)christliche Motive“ gezielt eingesetzt, um gesellschaftsfeindliche Positionen sowie Verschwörungserzählungen ideologisch zu untermauern. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hervor.

Besondere Aufmerksamkeit gelte dabei Influencern in sozialen Medien. In einzelnen Fällen seien Kontakte und Vernetzungsbestrebungen in politische Milieus im In- und Ausland festgestellt worden, darunter auch Verbindungen zu Akteuren aus dem Umfeld der AfD. Die Aktivitäten richteten sich nach Einschätzung der Behörden gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzpriester Josiah Trenham in Belgrad über geistliche Wurzeln, Wachstum der Orthodoxie und Orientierung in der Moderne sprach.

Lesen Sie auch

Synode der BOK verurteilte die Verleumdung des Patriarchen durch suspendierten Kleriker

Die Hierarchen der Bulgarisch-orthodoxen Kirche distanzierten sich von den Schmähungen des Archimandriten Nikanor und warnten vor der Instrumentalisierung der Kirche zu politischen Zwecken.

Menschenrechtler kritisierten Urteil im Fall einer 13-jährigen Christin in Pakistan

Das Gericht sprach den mutmaßlichen Entführer des Mädchens frei und gewährte ihm das Sorgerecht, obwohl die Minderjährige erklärte, zur Falschaussage gezwungen worden zu sein.

Katholische Kirche in Ceuta rief angesichts des Migrantenzustroms zu Solidarität auf

Nach der Ankunft tausender Migranten in der spanischen Exklave Ceuta verstärkt die römisch-katholische Kirche ihre humanitäre Hilfe und bittet um Unterstützung für die Betroffenen.

Christliche Kliniken Frankreichs verlangten Schutz vor Sterbehilfe-Zwang

150 Leiter von Gesundheits- und Sozialeinrichtungen warnten nach der Verabschiedung des Sterbehilfe-Gesetzes vor Konflikten im Pflegealltag und fordern eine gesetzliche Klausel zum Schutz ihres Auftrags.

Nonnen und heilige Ikonen auf Paros vor herannahendem Waldbrand evakuiert

Die Feuerwehr brachte die Schwestern und die kostbaren Heiligtümer aus dem Kloster der Heiligen Theodoren in Trypiti in Sicherheit.

Die neue Ausgabe von „Der Bote“ der Deutschen Diözese erschienen

Das zweite Heft des Jahres 2026 widmet sich der Geschichte der Diözese, dem Verhältnis von Kirche und Staat sowie bedeutenden Hierarchen der ROKA.