Rumänische Kirche sprach sich gegen LGBT-Parade in Bukarest aus

Rumänisches Patriarchat. Foto: Pressedienst der Rumänischen Kirche

Die Rumänische Orthodoxe Kirche äußerte ihre Besorgnis über die Durchführung einer LGBT-Parade in Bukarest. Darüber berichtet der Pressedienst des Rumänischen Patriarchats.

In einem offiziellen Kommuniqué unterstrich das Patriarchat, dass die Familie, gegründet auf der Ehe von Mann und Frau und der Geburt von Kindern, eine Gabe und ein Segen des Herrn sowie das Fundament des gesellschaftlichen Lebens und der Erziehung neuer Generationen sei. Jegliche öffentlichen Veranstaltungen, die andere Modelle propagieren, wertet die Kirche als beunruhigende Erscheinung, die mit der christlichen Lehre unvereinbar ist.

Das Patriarchat wies zudem darauf hin, dass derartige Ereignisse die Verwirrung im System geistlicher Werte in der Gesellschaft verschärfen, die bereits unter dem demografischen Niedergang und der sozialen Instabilität leidet. Dabei betonte die Kirche besonders: Orthodoxe Christen müssten auf die Herausforderungen mit Frieden, Gebet und Achtung vor der Würde jedes Menschen antworten. Jegliche Beleidigungen, Erniedrigungen oder Gewalt weist die Kirche als dem Evangelium der Liebe Christi widersprechend zurück.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass Patriarch Daniil vor einer Zersetzung von Familie und Staat warnte.

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