Patriarch Daniel weihte Reliquienschrein für die Heilige Elisabeth von Pasărea

Patriarch Daniel bei der Weihe des Reliquienschreins mit den Reliquien der heiligen Elisabeth von Pasărea im Patriarchatspalast in Bukarest. Foto: Patriarchat

Der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel hat am Donnerstag, 4. Juni 2026, in Bukarest einen Reliquienschrein für die heilige Elisabeth von Pasărea geweiht – eine asketisch lebende Nonne der jüngeren Zeit, die 2014 verstarb und für ihr Gebetsleben verehrt wird. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Die Feier im Patriarchatspalast fand unmittelbar vor der lokalen Verkündung ihrer Heiligsprechung statt, die am Freitag im Kloster Pasărea im Kreis Ilfov begangen wurde. Patriarch Daniel würdigte in seiner Ansprache das Leben der Heiligen, die bereits im Alter von 16 Jahren in das Kloster eintrat und ein von Askese, Gebet und Demut geprägtes Leben führte. Zeitweise wirkte sie zudem in der rumänischen Niederlassung in Jerusalem und lebte später als Einsiedlerin in den Bergen Nordrumäniens, bevor sie in ihr Kloster zurückkehrte.

Die Heiligsprechungsfeier wurde gemeinsam mit der Verkündung für eine weitere Nonne begangen, der heiligen Philofteia, Mutter des heiligen Hierarchen Calinic von Cernica. Patriarch Daniel betonte dabei die geistliche Verbindung beider Frauen über unterschiedliche Epochen hinweg: Ihr Leben zeige, dass Heiligkeit aus der konsequenten Hinwendung zu Gott erwachse.

Die UOJ berichtete zuvor, dass der ehemalige Metropolit Tychikos mit der Polizei aus der Paphos-Metropolie verwiesen wurde.

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