Über eine halbe Million Pilger verehrten den Gürtel der Gottesmutter in Belgrad
Nächtliche Prozession auf dem Vračar-Plateau zur Kirche des Heiligen Sava. Foto: Serbisch-Orthodoxe Kirche
Auf zahlreiche Anfragen von Medien aus Serbien, der Region und dem Ausland hin entschloss sich die Serbische Orthodoxe Kirche, Angaben zur Zahl der Pilger zu veröffentlichen, die zur Verehrung des Ehrwürdigen Gürtels der Allerheiligsten Gottesmutter in die Kirche des heiligen Sava auf dem Vračar gekommen waren. Darüber berichtete die serbische Redaktion der UOJ.
Nach offiziellen Angaben besuchten vom 20. Mai um 20:00 Uhr bis zum 2. Juni 2026 um 20:00 Uhr insgesamt 576.793 Gläubige die Votivkirche aller Serben, um die große Heiligtumsreliquie zu verehren.
Aus diesem Anlass betonte Patriarch Porfirije, dass wichtiger als die reine Zahl der Besucher sei, dass das Volk seine Treue zum Svetosavlje-Gelöbnis zeige, das zugleich das Kosovo-Gelöbnis des heiligen Lazar von Serbien sei. Dieses Gelöbnis stelle die Verwirklichung des Neuen Bundes im Leben der orthodoxen Serben dar, erklärte der Patriarch.
Der Ehrwürdige Gürtel der Allerheiligsten Gottesmutter wird bis Samstag, den 6. Juni 2026, in der Kirche des heiligen Sava verbleiben. Nach der Göttlichen Liturgie unter Leitung von Patriarch Porfirije wird die Reliquie feierlich zurück in das Kloster Vatopedi auf dem Berg Athos überführt.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass die US-Abgeordnete Luna die Mobilisierung von UOK-Geistlichen für rechtswidrig hält.
Lesen Sie auch
„Lasst das Gebet unser Leben, unseren Atem, unsere Gedanken werden“
Patriarch Porfirije betonte Christus als einzigen Weg und rief in Belgrad zur Einheit im Glauben auf
Französisches Parlament stoppte Eingriff in das Beichtgeheimnis
Umstrittener Gesetzentwurf zum Kinderschutz wurde in zentralem Punkt entschärft – katholische Bischöfe warnten vor Eingriff in Grundfreiheiten
Pfingsten und Kindertag wurden in Osnabrück gemeinsam gefeiert
Rumänisch-orthodoxe Gemeinden verbanden festlichen Gottesdienst mit Kinderprogramm und stärkte den Gemeinschaftssinn
Rumänisch-orthodoxe Kinder stärkten kulturelle Identität in Münster
Projekte „Rumänische Wurzeln – Lasst uns unser Land kennenlernen“ startete am Pfingstwochenende
Beim Katholikentag betete orthodoxer Bischof mit Katholiken und Protestanten
Bischof Emmanuel von Christoupolis vom Ökumenischen Patriarchat hat beim Katholikentag in Würzburg an einem ökumenischen Gottesdienst teilgenommen und gemeinsam mit Katholiken und Protestanten gebetet.
Kölner Dom führt Eintrittsgebühr für Touristen ein
Ab dem 1. Juli sollen Besucher für den Zugang zum berühmten Gotteshaus zwölf Euro zahlen.