Erneut verlängert: Gürtel der Gottesmutter bleibt bis 5. Juni in Belgrad

Patriarch Porfirije mit der Reliquie des Gürtels der Allerheiligsten Gottesgebärerin. Foto: Patriarchat

Wegen des unvermindert großen Andrangs ist der Aufenthalt des ehrwürdigen Gürtels der Allerheiligsten Gottesgebärerin in der serbisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Sava in Belgrad erneut verlängert worden. Die Reliquie bleibt nun bis Freitag, den 5. Juni 2026, für die Gläubigen zugänglich. Zuvor war die Verehrung bereits einmal über den ursprünglich geplanten Termin hinaus bis zum 1. Juni ausgedehnt worden. Dies teilte das Patriarchat auf seiner Webseite mit.

Die neuerliche Verlängerung erfolgte angesichts weiterhin anhaltender Pilgerströme, die Tag und Nacht nicht abreißen. Zehntausende Gläubige aus Serbien und der gesamten Region kommen ununterbrochen in die Hauptstadt, um dem Heiligtum ihre Ehrerbietung zu erweisen.

Die Entscheidung wurde auf Bitten von Patriarch Porfirije durch Abt Ephraim aus dem Athos-Kloster Vatopedi getroffen. Vor Ort suchte der Patriarch wiederholt selbst die wartenden Menschen auf, segnete sie und sprach ihnen Mut zu.

Teilweise bildeten sich kilometerlange Warteschlangen durch Belgrad. Dennoch verharrten die Gläubigen stundenlang in Gebet und Stille.

Die UOJ berichtete zuvor über das Gedenken der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland an Erzbischof Agapit in Stuttgart und Wiesbaden

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