Metropolit Serafim rief in Krefeld zu Einheit und gelebter Nächstenliebe auf

Metropolit Serafim bei seinem Besuch in Krefeld. Foto: Gemeinde

Bei einem Besuch in den rumänisch-orthodoxen Gemeinden in Krefeld hat Metropolit Serafim am 24. Mai 2026 die Bedeutung von Einheit, Liebe und Barmherzigkeit im christlichen Leben hervorgehoben. Im Zentrum seiner Predigt standen die Warnung vor Spaltung sowie der Aufruf zu konkreter Nächstenhilfe. Darüber berichtete die Metropolie auf ihrer Webseite.

Metropolit Serafim erinnerte an die Abschiedsworte des Apostels Paulus und mahnte zur Wachsamkeit gegenüber innerkirchlichen Spaltungen. Zugleich betonte er das Wort Christi „Geben ist seliger als Nehmen“ und rief dazu auf, Bedürftigen mit offenem Herzen zu helfen. Wahre Gottesnähe zeige sich im Mitgefühl für Arme, Kranke und Leidende.

Mit Blick auf das sogenannte Hohepriesterliche Gebet Christi unterstrich Metropolit Serafim, dass die Einheit aller Gläubigen zentraler Bestandteil des christlichen Glaubens sei. Liebe sei dabei nicht nur ein Ideal, sondern Ausdruck eines authentischen Glaubenslebens: Gottesliebe verwirkliche sich in der konkreten Liebe zum Nächsten, insbesondere im familiären und gesellschaftlichen Umfeld.

Abschließend rief Metropolit Serafim dazu auf, trotz bestehender Spaltungen weltweit für die Einheit der Christen zu beten und den Glauben nicht nur zu bewahren, sondern aktiv zu leben. Besonders mahnte er, die Menschen in Rumänien nicht zu vergessen, die unter den Folgen von Auswanderung leiden, und die Wohltätigkeit gezielt auf die Bedürftigsten auszurichten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel vor einer Krise der Familie warnte und mehr Unterstützung forderte.

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