In Slowenien erzählte ein Gemeindemitglied vom Weg aus dem Islam zur Orthodoxie
Milica empfing die Taufe in Slowenien. Foto: Ukrainische Redaktion UOJ
Ein Gemeindemitglied der Serbischen Orthodoxen Kirche in der slowenischen Stadt Nova Gorica erzählte im Interview mit der UOJ in Serbien, warum sie den Islam verließ und zur Orthodoxie übertrat.
„Ich wurde als Muslimin geboren, doch ich habe im Leben nach dem gesucht, was der Glaube für mich wirklich bedeutet – Liebe, Frieden und Reinheit der Seele. Das habe ich am tiefsten erst in der Orthodoxie gespürt“, sagt Milica.
Ihren Worten zufolge begann der Weg zur Kirche im Jahr 2019 – durch Weihnachtsfeiern, Taufen orthodoxer Freunde sowie geistliche Inhalte im Internet.
„Durch all das lernte ich nach und nach nicht nur den Glauben kennen, sondern auch eine Lebensweise, die in mir Frieden und ein Gefühl der Nähe weckte“, erzählt Milica.
Zum ersten Mal nahm sie im Juni 2025 an einer Liturgie teil.
„Schon damals hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, endlich meinen Platz gefunden zu haben. Der Duft des Weihrauchs, die Ikonen, das Gebet und die innere Ruhe hinterließen einen tiefen Eindruck in mir“, erinnert sie sich.
Vor ihrer Taufe verlor Milica während des Gottesdienstes zweimal das Bewusstsein – was sie als besonderes Zeichen ihrer Berufung zu Christus verstand.
Die Taufe fand am 9. Oktober 2025 statt. Besondere Unterstützung erhielt sie auf diesem Weg von ihrem Freund Amos, der ein Jahr zuvor selbst die Orthodoxie angenommen hatte, sowie von ihrer Taufpatin Dragana und ihrem geistlichen Vater, Pater Miroslav.
„Ich denke, dass wir letztlich alle nur eine reine Seele und die Liebe Christi brauchen“, schloss Milica.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass ein Verdächtiger nach einem Messerangriff am Berliner Holocaust-Mahnmal festgenommen wurde.
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Milica wurde in eine muslimische Familie hineingeboren, nahm jedoch nach mehreren Jahren geistlicher Suche die Taufe an – ein Weg, der sich ihr durch die Liturgie, das Gebet und die Liebe Christi eröffnete.
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