Pilger aus Wien auf den Spuren des Apostels Andreas in Rumänien

Pilgergruppe aus Wien gemeinsam mit Patriarchalbischof Varlaam in Bukarest. Foto: Gemeinde

Eine Gruppe rumänisch-orthodoxer Christen aus Wien hat Mitte Mai eine mehrtägige Pilgerreise nach Rumänien unternommen. Unter der geistlichen Leitung von Priester Nicolae Dura folgten sie den Spuren des Apostels Andreas und besuchten zentrale Orte orthodoxer Spiritualität, wie die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Wien am 19. Mai 2026 auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

Zwischen dem 13. und 17. Mai reisten 27 Gläubige aus Wien mit dem Segen von Metropolit Serafim nach Rumänien. Die Wallfahrt stand unter dem Titel „Auf den Spuren des Heiligen Apostels Andreas von zu Hause aus“ und wurde vom Basilika-Reisebüro des Patriarchats organisiert. Begleitet wurden sie von Priester Nicolae Dura, Vikar für Österreich und Pfarrer der Wiener Pfarrei „Zur Heiligen Auferstehung“ und „St. Apostel Andreas“.

Zu den ersten Stationen gehörte die Dobrudscha, wo die Pilger in der Höhle des Apostels Andreas beteten und die Reliquien frühchristlicher Märtyrer in der Kathedrale von Constanța verehrten. Anschließend führte die Reise in historische Regionen der Walachei, die mit dem Wirken des ersten Metropoliten Iachint von Vicina verbunden sind.

In Bukarest besuchten die Gläubigen zahlreiche bedeutende Kirchen und Klöster, darunter die neue Nationalkathedrale, Antim, Radu Vodă und Cernica. Höhepunkt war die Teilnahme an der Göttlichen Liturgie in der Kirche St. Spiridon Nou, die für ihre kunstvolle Ausstattung und die Malereien von Gheorghe Tăttărescu bekannt ist.

Die Pilger wurden zudem von mehreren hochrangigen Vertretern der rumänisch-orthodoxen Kirche empfangen, darunter Patriarchalbischof Varlaam sowie die Erzbischöfe Teodosie und Visarion. Begegnungen mit Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, darunter der Diplomat Emil Hurezeanu, rundeten die Reise ab.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Alexej Veselov für eine bewusste Vorbereitung auf Ehe und Familie plädierte.

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