Patriarch Daniel betonte Verbindung von Himmelfahrt und Kaiser Konstantin

Patriarch Daniel während der Liturgie zum Fest von Christi Himmelfahrt sowie der Heiligen Konstantin und Helena in Bukarest. Foto: ziarullumina.ro

Am Fest der Himmelfahrt Christi (21. Mai 2026) hat der rumänisch-orthodoxe Patriarch Daniel den engen Zusammenhang zwischen der Erhöhung Christi und dem Wirken der Heiligen Kaiser Konstantin und Helena hervorgehoben. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

In seiner Predigt in Bukarest erklärte Patriarch Daniel, dass die Himmelfahrt Christi den Abschluss der 40-tägigen Zeit nach Ostern bilde, in der die Jünger auf ihre weltweite Mission vorbereitet wurden. Christus habe durch seine Auffahrt in den Himmel den Gläubigen einen Platz bei Gott bereitet und zugleich den Weg für das Kommen des Heiligen Geistes zu Pfingsten eröffnet.

Die Himmelfahrt stehe daher nicht isoliert, sondern in enger Verbindung mit dem Wirken des Heiligen Geistes und der Entstehung der Kirche. Erst durch die Erhöhung der menschlichen Natur Christi werde das neue Leben im Heiligen Geist möglich, das die Gläubigen miteinander in der Kirche vereine. Vor diesem Hintergrund stellte der Patriarch auch die Bedeutung der Heiligen Kaiser Konstantin und Helena heraus, deren Gedenktag mit Christi Himmelfahrt zusammenfällt. Durch ihre Bekehrung und ihr Wirken habe Christus seiner Kirche konkret in der Geschichte geholfen, insbesondere in Zeiten der Verfolgung.

Konstantin und Helena hätten durch den Bau von Kirchen, ihre Unterstützung der Gläubigen und ihr öffentliches Bekenntnis zum Christentum die Ausbreitung des Glaubens maßgeblich gefördert. Sie gelten laut Patriarch Daniel bis heute als Vorbilder für christliche Herrscher und Gläubige, die ihren Glauben aktiv im Leben bezeugen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon zu Himmelfahrt in Wertheim zelebrierte.

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