Rechtsextremes Motiv nach Angriff auf Moschee in San Diego vermutet

Polizeieinsatz am Islamischen Zentrum von San Diego. Foto: Deutschlandfunk

Am 18. Mai eröffneten zwei Jugendliche im Alter von 17 und 18 Jahren das Feuer auf das islamische Zentrum in San Diego. Dabei wurden mehrere Menschen getötet. Die beiden mutmaßlichen Täter wurden später tot in einem Fahrzeug aufgefunden. Nach Angaben der Ermittler gehen die Behörden derzeit von einem Suizid aus, wie Reuters berichtete.

Der Polizeichef von San Diego, Scott Wahl, erklärte, dass der Angriff gemeinsam mit dem FBI als mögliches Hassverbrechen untersucht werde. In dem Fahrzeug der Jugendlichen fanden die Ermittler laut Medienberichten antiislamische Schriften sowie Hinweise auf rassistische und rechtsextreme Ideologien. Zudem sei in einem Abschiedsbrief eines der Täter von „rassischem Stolz“ die Rede gewesen.

Nach Angaben der Polizei hatte die Mutter eines Verdächtigen bereits vor dem Angriff gemeldet, ihr Sohn habe mehrere Waffen gestohlen, sei bewaffnet geflohen und suizidale Absichten geäußert. Die beiden Jugendlichen seien zudem in Tarnkleidung unterwegs gewesen.

Das Islamische Zentrum von San Diego gilt als die größte Moschee im Bezirk und beherbergt zudem eine islamische Schule. Alle Kinder, die sich während des Angriffs im Gebäude befanden, blieben unverletzt. Vertreter der muslimischen Gemeinde bezeichneten die Tat als gezielten Angriff auf einen Ort des Glaubens.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass eine Delegation der UOK am offiziellen Empfang des georgischen Präsidenten teilgenommen hatte.

Lesen Sie auch

„Bereitet euch auf den geistlichen Kampf vor, nicht auf emotionalen Trost!“

ROKA-Bischof Irenei predigte in Luxemburg zum Fest der Heiligen Apostel Petrus und Paulus über Opferbereitschaft und christliches Zeugnis in der modernen Welt

Busfahrer in Landshut unterbrach Linienfahrt für Gebet Richtung Mekka

Mehrminütige Verzögerung auf der Linie in Ergolding – Verkehrsbetrieb betonte Religionsfreiheit, sah aber Unterbrechung des Fahrdienstes kritisch

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Fürstenfeldbruck feierte ihr Patronatsfest

Liturgie am Vortag des Apostelfestes vereinte Gläubige der Gemeinde und des Kirchenzentrums München

ROKA-Erzbischof Michael beging Jubiläen seiner Diakonen- und Bischofsweihe

Altbischof der westeuropäischen Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland nahm an der Festliturgie in Genf teil – Bischof Irenei würdigte langjährigen Dienst in Grußbotschaft

Rumänisch-orthodoxe Gemeinde Augsburg beging ihr 30-jähriges Bestehen

Empfang mit Bürgermeister und Vertretern anderer Jurisdiktionen sowie Jubiläumsliturgie mit Metropolit Serafim würdigten drei Jahrzehnte Gemeindeleben

Die Kirche feiert das Gedächtnis der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus

Am 12. Juli, dem Gedenktag der Apostel Petrus und Paulus, endet für orthodoxe Christen das Apostelfasten.