Metropolit Serafim stärkte Glauben und Gemeinschaft in Worms

Metropolit Serafim in Worms, umgeben von Gläubigen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde. Foto: Metropolie

Metropolit Serafim in Worms, umgeben von Gläubigen der rumänisch-orthodoxen Gemeinde. Foto: Metropolie

Ein Wochenende im Zeichen von Glaube, Tradition und Jugend hat die rumänisch-orthodoxe Gemeinde in Worms am 16. und 17. Mai 2026 begangen. Im Mittelpunkt stand der Besuch von Metropolit Serafim, der die Feierlichkeiten geistlich prägte und zahlreiche Gläubige zusammenführte, wie die Metropolie auf ihrer Webseite berichtete.

Bereits am Samstag wurde im Rahmen einer Hochzeit die Verbundenheit von Glauben und rumänischer Tradition sichtbar. Mihai Engel, Koordinator der Jugendorganisation ATORG, und seine Frau Valeria traten den gemeinsamen Lebensweg an. Die Feier griff bewusst alte Bräuche auf und wurde von einer starken Beteiligung des Klerus begleitet. Für die Jugend stand dabei weniger das festliche Ereignis selbst als vielmehr die gelebte Weitergabe von Traditionen in der Diaspora im Vordergrund.

Am Sonntag rückte der kirchliche Höhepunkt in den Fokus: Die Heilige Liturgie, zelebriert von Metropolit Serafim, versammelte die Gemeinde zum Gebet anlässlich des Patronatsfestes der Kirche, die den Heiligen Sila, Paisius und Nathan geweiht ist. In seiner geistlichen Präsenz vermittelte der Metropolit Ermutigung und festigte die Bindung der Gläubigen an ihre kirchliche und kulturelle Identität.

Die anschließenden Begegnungen auf dem Kirchhof, geprägt von Gesang und Volkstanz, unterstrichen den gemeinschaftlichen Charakter des Wochenendes. Die Gemeinde Worms setzte damit ein sichtbares Zeichen dafür, wie rumänisch-orthodoxer Glaube und kulturelles Erbe auch fern der Heimat lebendig bewahrt und an die junge Generation weitergegeben werden können.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Porfirije und Metropolit Silouan in Belgrad eindringliche Worte an die Gläubigen richteten.

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