Erzpriester Simon Turkić betonte die verbindende Kraft von Wahrheit und Liebe

Erzpriester Simon Turkić zelebrierte in Frankfurt. Foto: Gemeinde

In seinem Predigt zum Sonntag der Samariterin (10. Mai 2026) in der serbisch-orthodoxen Kirche der Auferstehung Christi in Frankfurt hat Erzpriester Simon Turkić die biblische Begegnung Jesu mit der Samariterin als zentrales Bild für Umkehr und geistliche Erneuerung gedeutet. Die Gemeinde berichtete darüber auf ihrer Facebook-Seite.

Im Evangelium begegnet Christus der gesellschaftlich ausgegrenzten Samariterin nicht mit Verurteilung, sondern mit Wahrheit und Liebe. Diese Haltung eröffne den Weg zur Befreiung des Menschen. Die Frau erkenne in ihm den Messias und werde zur ersten Verkünderin Christi in ihrer Stadt. Ihr Zeugnis führte schließlich viele Menschen zum Glauben, die Christus selbst hören und erkennen.

Der Prediger verfasste die Erzählung im Zusammenhang mit dem Gedenken an den heiligen Sava von Serbien, dessen geistliches Wirken das serbische Volk zum „lebendigen Wasser“ des Evangeliums geführt habe. Ohne die Orientierung an den heiligen Vorfahren drohende geistliche Orientierungslosigkeit. Die Ausbreitung des Glaubens sei jedoch nicht an einen Ort gebunden, sondern geschehe „im Geist und in der Wahrheit“ überall auf der Welt.

Abschließend hob der Geistliche die Eucharistie als fortwährende Quelle der Gnade hervor: Jeder Altar sei wie der Jakobsbrunnen ein Ort des unerschöpflichen geistlichen Wassers. Die Gläubigen werden eingeladen, durch die Teilnahme an der Kommunion einen Anteil am Heiligen Geist zu empfangen und so zu Zeugen der Auferstehung Christi zu werden.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Metropolit Schio neuer Patriarch von Georgien ist.

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