Crowdfunding für antiochenisch-orthodoxes Kloster in Dollendorf gestartet

Das Kloster und das Zentrum des Patriarchen Ignatius IV. sollen als geistlicher und kultureller Treffpunkt gesichert werden.

Die Antiochenisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa hat ein Crowdfunding-Projekt für ihr Kloster und Begegnungszentrum in Blankenheim-Dollendorf/NRW initiiert. Ziel ist es, den Standort langfristig als antiochenisch-orthodoxes Zentrum geistlichen und kulturellen Lebens zu sichern, wie die Metropolie am 25. April 2026 auf ihrer Facebook-Seite mitteilte.

Im Fokus der Initiative stehen das Nonnenkloster der Herrin von Antiochien sowie das Zentrum des Patriarchen Ignatius IV., die gemeinsam unter einem Dach angesiedelt sind. Während das Kloster das geistliche Leben der Gemeinschaft prägt, dient das Zentrum als Ort für Tagungen, Seminare, Einkehrtage und interkulturelle Begegnungen.

Nach Angaben der Metropolie unter Metropolit Isaak (Barakat) bildet die Einrichtung einen wichtigen Knotenpunkt orthodoxen Lebens in Deutschland und Mitteleuropa. Sie richtet sich nicht nur an Gläubige, sondern auch an Interessierte und die breitere Öffentlichkeit.

Zur Sicherung des Standorts sind mehrere Maßnahmen vorgesehen. Dazu zählen die Erneuerung der Außenanlagen, die Instandsetzung und Modernisierung des Gebäudes sowie die Unterstützung des laufenden klösterlichen Betriebs.

Mit dem Spendenaufruf verbindet die Metropolie die Hoffnung, den Ort dauerhaft als Raum für Glauben, Bildung und Begegnung zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Die Metropolie hat dazu bei der Sparkasse Köln-Bonn eine Spendenseite eingerichtete. Das Spendenziel wurde mit 20.000 Euro angegeben.



Die UOJ berichtete zuvor, dass die katholischen Bischöfe Deutschlands davor warnen, das „christliche Abendland“ als politischen Kampfbegriff zu verwenden.

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