Anglikanische Erzbischöfin traf sich erstmals mit dem Papst
Anglikanische Erzbischöfin Mullally beim Papst Leo XIV. Foto: kathpress
Papst Leo XIV hat im Vatikan erstmals, am 27.04.2026, die anglikanische Erzbischöfin von Canterbury, Sarah Mullally, zu einer Audienz empfangen. Das Treffen im Apostolischen Palast umfasste ein Vier-Augen-Gespräch sowie ein gemeinsames Gebet und stand im Kontext des seit Jahrzehnten geführten Dialogs zwischen der katholischen und der anglikanischen Kirche. Darüber berichtete kathpress.
In seinen Ausführungen betonte der Papst die Bedeutung der Einheit der Christen und verwies auf den gemeinsamen Auftrag, Frieden in einer von Konflikten geprägten Welt zu fördern. Kirchliche Spaltungen würden die Wirksamkeit dieser Botschaft schwächen, weshalb der Dialog fortgesetzt und bestehende Differenzen überwunden werden sollten.
Auch Mullally unterstrich die Notwendigkeit enger Zusammenarbeit und sprach sich für den Ausbau bestehender Beziehungen aus. Sie hob hervor, dass beide Kirchen dazu aufgerufen seien, Hoffnung zu vermitteln und gemeinsam für das Gemeinwohl einzutreten. Das Treffen gilt als Teil einer Reihe ökumenischer Bemühungen, die den Austausch zwischen den Kirchen vertiefen sollen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Priester Igor Gurchenkov in Deutschland tödlich verunglückt ist.
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