Primas Griechenlands verurteilt Schändung einer Christusstatue im Libanon
Erzbischof Ieronymos von Athen und ganz Griechenland. Foto: Orthodox Times
Am 21. April 2026 verurteilte der Erzbischof Ieronymos von Athen und ganz Griechenland die Schändung der Statue des gekreuzigten Jesus Christus im Südlibanon und brachte seine Besorgnis über den Vorfall zum Ausdruck, berichtet die Orthodox Times.
In seiner Erklärung betonte der Erzbischof, dass Christus nicht zu Gewalt aufgerufen, sondern Liebe, Reue und Vergebung gelehrt habe, und erinnerte an sein Opfer zur Erlösung der Menschheit. Er hob zudem die spirituelle Bedeutung der Heiligen Schrift hervor und wies auf die ununterbrochene Verbindung zwischen dem Alten und dem Neuen Testament hin.
Erzbischof Ieronymos würdigte die schnelle Reaktion der israelischen Behörden, insbesondere die Verurteilung des Vorfalls durch Premierminister Benjamin Netanjahu. Dabei betonte er, dass militärische Konflikte unweigerlich Gewalt hervorrufen und zum Tod von Zivilisten, insbesondere von Kindern, führen.
Zuvor war bekannt geworden, dass ein israelischer Soldat in der libanesischen christlichen Ortschaft Debel eine Statue des gekreuzigten Christus beschädigt hatte. Medienberichten zufolge wurde die Figur des Erlösers vom Kreuz genommen und umgedreht, woraufhin der Soldat mit einem hammerähnlichen Gegenstand auf sie einschlug.
Die israelische Armee bestätigte, dass einer ihrer Soldaten während der Operationen im Südlibanon ein christliches Symbol beschädigt habe. Die Armee erklärte, sie nehme diesen Vorfall sehr ernst und habe eine Untersuchung eingeleitet, wobei sie betonte, dass solche Handlungen nicht ihren Werten entsprächen.
Der Vorfall ereignete sich vor dem Hintergrund einer Verschärfung der Lage in der Region, kurz nach der Ankündigung eines vorübergehenden Waffenstillstands zwischen Israel und der Hisbollah.
Abschließend betonte Erzbischof Ieronymos, dass die Kirche weiterhin für den Frieden in der ganzen Welt und in den Herzen der Menschen bete.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Belgien eine Madonna „aus Spaß“ zerstört wurde.
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