Prozession mit der Ikone „Es ist würdig“ in Kutlumusch auf dem Berg Athos
Die Ikone der Mutter Gottes „Es ist würdig“. Foto: UOJ
Am 13. April 2026, am Lichtmontag, fand auf dem Berg Athos die jährliche Prozession mit der Ikone der Mutter Gottes „Es ist würdig“ statt – einer besonders verehrten Reliquie des Verwaltungszentrums des Berges Athos. Dies berichtet die UOJ in Griechenland.
Die Prozession fand gemäß der festgelegten Athos-Ordnung statt – unter Beteiligung von Geistlichen, Ordensleuten und Pilgern. Angeführt wurde der Zug von Metropolit Saranta Ekklision Andrei. An der Prozession nahm auch der Hegumen des Klosters Kutlumusch, der Älteste Nikolai, zusammen mit der Bruderschaft des Klosters teil.
Die Ikone „Es ist würdig“ nimmt einen besonderen Platz im geistlichen Leben des Athos ein. Der Überlieferung zufolge sang der Erzengel Gabriel vor diesem Bildnis zum ersten Mal das Gebet „Es ist würdig“, das später zu einem untrennbaren Bestandteil des orthodoxen Gottesdienstes wurde und täglich in Kirchen auf der ganzen Welt erklingt.
Auf dem Berg Athos wird diese Ikone nicht nur als Heiligtum, sondern auch als Ort des persönlichen Gebets wahrgenommen. Pilger kommen mit ihren innigsten Bitten zu ihr, und viele bezeugen, dass hier die Gebetspräsenz und die innere Resonanz besonders stark zu spüren sind.
Die Route der Prozession führt durch Karyes, dem Verwaltungszentrum des Athos: Die Prozession beginnt am Protata-Tempel, wo die Ikone aufbewahrt wird, und setzt sich durch die Klöster und Skiten fort. Entlang der gesamten Strecke schließen sich Gläubige der Prozession an.
Die Prozession dauert etwa sechs Stunden und wird mit Gebeten für die Weihe der Natur, der umgebenden Welt und die Stärkung des geistlichen Lebens begangen. Diese Tradition versammelt jedes Jahr eine große Zahl von Pilgern aus verschiedenen Ländern auf dem Berg Athos.
Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass zum Fest der Himmelfahrt der Gürtel der Allerheiligsten Gottesmutter vom Berg Athos zur Serbisch-Orthodoxen Kirche gebracht wird.
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