Patriarch Porfirije betonte am Karsamstag die Überwindung des Todes durch Christus

Patriarch Porfirije während der Liturgie im Patriarchat von Peć am Karsamstag. Foto: Patriarchat

Am Karsamstag hat der serbisch-orthodoxe Patriarch Porfirije im Patriarchat von Peć im Kosovo die Heilige Liturgie gefeiert und in seiner Predigt die heilsgeschichtliche Bedeutung des Todes Christi hervorgehoben. Dabei stellte er die göttliche Liebe und den Sieg über den Tod in den Mittelpunkt. Darüber berichtete das serbische Patriarchat auf seiner Webseite.

Patriarch Porfirije führte im Patriarchalkloster von Peć aus, dass der Tod Jesu „keine abstrakte und verallgemeinernde Kategorie“ sei, sondern Ausdruck der persönlichen Liebe Gottes zu jedem Menschen.

In seiner Predigt unterstrich der Kirchenoberhaupt, dass Christus durch seinen Abstieg „in den Schoß des Todes, in die Hölle selbst“ den Tod als „unseren einzigen wesentlichen Feind“ geschwächt habe. Dieser Sieg sei nicht aus Notwendigkeit für Gott erfolgt, sondern „weil es für uns Menschen, für jeden Einzelnen von uns, notwendig war“.

Zugleich stellte der Patriarch den Zusammenhang zwischen Tod, Sünde und dem Wirken des Bösen heraus. Christus habe den Feind „von innen heraus“ besiegt und damit den Weg zur Erlösung geöffnet. Patriarch Porfirije rief die Gläubigen dazu auf, im Gebet um „Gesundheit und Heil“ zu bitten.

An der Liturgie nahmen unter anderem die Äbtissin Charitina, Ordensschwestern sowie zahlreiche Gläubige aus der Provinz Kosovo und Metochien teil. Für den Ostersonntag kündigte der Patriarch eine weitere feierliche Liturgie im Patriarchat von Peć an. Am Karmontag wird er im Kloster Visoki Dečani erwartet, wo er junge Stipendiaten empfangen will.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Priester Matthias Fröse am Karfreitag das geistige Auge als Schlüssel zur inneren Umkehr deutete.

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