Osterbotschaft: Metropolit Nikolaj ruft zu Hoffnung und Vertrauen auf

Metropolit Nikolaj ruft in seiner Osterbotschaft 2026 zu Vertrauen in Gottes Führung und zur Erneuerung des Glaubens auf. Archivfoto: ROKA
Mit einem eindringlichen Appell zu Glauben, Zuversicht und innerem Frieden hat Metropolit Nikolaj von Ostamerika und New York als Ersthierarch der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) seine Osterbotschaft ausgesendet. Der Text wurde am 10. April 2026 auf der Webseite der Synode veröffentlicht.
In seinem Hirtenwort zum Osterfest betont Metropolit Nikolaj die bleibende Freude der Auferstehung Christi und erinnert an die Worte des heiligen Theophan des Einsiedlers, der dazu aufruft, stets beim Herrn zu bleiben. Gerade in einer Zeit weltweiter Konflikte und Unsicherheiten mahnt Metropolit Nikolaj, sich nicht von Kriegen, Spaltung und „Kriegsgerüchten“ verunsichern zu lassen. Unter Verweis auf Matthäus 24,6–7 unterstreicht er, dass solche Ereignisse nicht das Ende bedeuteten, sondern Teil der gegenwärtigen Weltlage seien.
Zugleich ruft der Metropolit dazu auf, nach der Fastenzeit den christlichen Glauben bewusst zu erneuern. Gläubige sollten ihre Gebete vertiefen und Christus „Glauben, Liebe und Hoffnung“ darbringen. In Anlehnung an 1 Petrus 5,6–7 ermutigt er, alle Sorgen Gott anzuvertrauen, der für die Menschen sorge.
Abschließend richtet der Hierarch den Blick auf die Verantwortung für die Weltgemeinschaft. Er fordert Gebet für politische Entscheidungsträger sowie für alle Menschen, die keinen inneren Frieden finden, damit die österliche Hoffnung auf das „ewige Leben“ ihre Herzen erreiche. Die Botschaft endet mit dem traditionellen Ostergruß und dem Wunsch nach bleibender Freude im auferstandenen Christus.
Die UOJ berichtete zuvor, dass der rumänische Patriarch Daniel die Glaubensbotschaft der Auferstehung mit einem ethischen Auftrag verbindet.
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