Über das Osterbrot
Das Osterbrot. Foto: Die Frau am Grill
Osterbrot ist ein traditionelles Ostergebäck in der deutschen Kultur, das am Vorabend von Ostern zubereitet wird. Es handelt sich um ein süßes Hefegebäck mit Rosinen und kandierten Früchten und symbolisiert das Ende der Fastenzeit sowie die Freude über die Auferstehung.
Ein solches Brot wird in Deutschland sowie in Österreich und teilweise in der Schweiz gebacken. Dabei gibt es keine einheitliche Form oder Bezeichnung: Es kann Osterbrot, Osterzopf oder Hefezopf genannt werden.
Eine ähnliche Tradition existiert auch bei den ostslawischen Völkern: In der Ukraine heißt es Pascha, in der russischen Tradition Kulitsch. Wie in der deutschen Kultur wird dieses Brot vor Ostern gebacken, jedoch wird es im Unterschied zur westlichen Tradition in der Kirche geweiht und hat eine deutlich ausgeprägtere religiöse Bedeutung.
Die Wurzeln dieser Bräuche reichen bis zu den ersten Christen zurück, die sich nach der Himmelfahrt Christi versammelten und Brot als Symbol seiner Gegenwart zurückließen. Im Laufe der Zeit wurde dies zu einem festen Bestandteil der Ostertradition.
In der ukrainischen Tradition wird die Pascha am Gründonnerstag oder am Großen Samstag gebacken, verziert und anschließend zur Weihe in die Kirche gebracht.
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