Vandalismus an chaldäisch-katholischer Kirche Antwerpen erschütterte Gläubige
Die Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Antwerpen wurde Ziel eines Vandalenakts.
In der ersten Aprilwoche 2026 ist die Kirche Unserer Lieben Frau von der Immerwährenden Hilfe in Antwerpen Ziel eines Vandalenakts geworden. Unbekannte beschmierten die Eingangstür des Gotteshauses mit einem satanischen Symbol. Darüber berichtete eine Community-Plattform auf Instagram am 4. April 2026.
Die betroffene Kirche dient der chaldäisch-katholischen Gemeinde im Großraum Antwerpen. Die chaldäisch-katholische Kirche gehört zu den mit Rom unierten Ostkirchen und ist eng mit der assyrischen christlichen Tradition verbunden. Für viele assyrische Christen in Belgien ist die Gemeinde ein religiöses und kulturelles Zentrum.
Nach Angaben aus der Gemeinde sprühten unbekannte Täter ein satanisches Symbol auf die Eingangstür des Kirchengebäudes. Der Vorfall wurde in sozialen Netzwerken und lokalen Gemeinschaftsforen bekannt gemacht und löste innerhalb der assyrischen sowie der christlichen Gemeinschaft in Belgien Besorgnis aus. Die Polizei ermittelt.
Vertreter der Gemeinde betonten, dass die Kirche für viele assyrische Christen mehr als ein Gotteshaus sei. Sie diene auch dem Erhalt von Sprache, Tradition und kultureller Identität der aus dem Nahen Osten stammenden Gemeinschaft.
Der Vorfall wird als Angriff auf eine religiöse Gemeinschaft gewertet und hat eine Diskussion über den Schutz religiöser Einrichtungen und Minderheiten in Europa ausgelöst.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in Österreich die jüngste serbisch-orthodoxe Kirchengemeinde gegründet wurde.
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