Britische Abgeordnete fordern Sicherheitsgarantien für die Christen Nigerias
Präsident Bola Tinubu mit dem britischen Premierminister Keir Starmer. Foto: Bola Tinubu/Facebook
Am 31. März 2026 forderten mehr als 200 britische Abgeordnete, dass die Entwicklung der Beziehungen zu Nigeria von der Gewährleistung der Sicherheit und der Religionsfreiheit für Christen abhängig gemacht wird. Dies berichtet die Christian Daily.
Die Initiative erfolgte vor dem Hintergrund des Staatsbesuchs des nigerianischen Präsidenten Bola Tinubu in Großbritannien, der der erste seit fast 40 Jahren war und als neue Phase der Zusammenarbeit, einschließlich Handel und Investitionen, präsentiert wurde.
In einem gemeinsamen Schreiben forderten Abgeordnete und Mitglieder des Oberhauses die Regierung unter Premierminister Keir Starmer auf, den Schutz der Christen zu einer zwingenden Bedingung für künftige Abkommen zu machen. Der Vorsitzende der parlamentarischen Gruppe für Religionsfreiheit, Jim Shannon, erklärte, Nigeria müsse „konkrete Schritte unternehmen, um die Verfolgung, Unterdrückung und Ermordung von Christen zu verhindern“ und die Schuldigen bestrafen.
Die Abgeordneten betonten, dass die Menschenrechte „Grundlage aller künftigen diplomatischen, handelspolitischen und verteidigungspolitischen Verhandlungen“ zwischen den Ländern sein müssten. Christliche Organisationen unterstützten diese Forderungen und erklärten, Nigeria sei nach wie vor eines der gefährlichsten Länder für Christen.
Gleichzeitig betrachten die nigerianischen Behörden die aktuellen Ereignisse als Teil einer allgemeinen Sicherheitskrise, die mit Terrorismus, Banditentum und Konflikten zwischen verschiedenen Gemeinschaften zusammenhängt und sowohl Christen als auch Muslime betrifft.
Zuvor hatte die UOJ die Worte des Metropoliten Isaaks zu den jüngsten Angriffen auf Christen in Syrien mitgeteilt.
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