„Wenn wir mit der Arbeit unserer Buße beginnen, wenn wir unsere Sünden erkennen“

Patriarch Daniil predigte im Nonnenkloster in Samokov.
Am Sonntag der heiligen Maria von Ägypten (29. März 2026) hat der bulgarisch-orthodoxe Patriarch Daniil im Nonnenkloster Pokrov Bogorodichen in Samokov zur Buße, zum geistlichen Kampf und zu aufrichtiger Umkehr aufgerufen. In seiner Predigt erinnerte er an das Leben der Heiligen als Beispiel für jeden Christen, wie das Patriarchat auf seiner Webseite berichtete.
Patriarch Daniil betonte in seiner Ansprache, dass die Buße der heiligen Maria von Ägypten zwar einzigartig in ihrer Tiefe sei, Gottes Gnade jedoch jeden Menschen zur Umkehr rufe. Wahre Anbetung geschehe nicht äußerlich oder formell, sondern „im Geist und in der Wahrheit“ und aus tiefstem Herzen.
Anhand des Lebens der Heiligen beschrieb er den geistlichen Kampf als langen und schweren inneren Kampf gegen Erinnerungen, Leidenschaften und Versuchungen. Maria von Ägypten habe viele Jahre gegen die Gedanken an ihr früheres Leben gekämpft und sich im Gebet immer wieder an Gott gewandt, bis Gottes Gnade ihr Frieden schenkte.
Der Patriarch erklärte, dass auch jeder Mensch diesen unsichtbaren geistlichen Kampf führen müsse, sobald er beginne, seine Sünden zu erkennen und Buße zu tun. Äußere Frömmigkeit allein genüge nicht, wenn das Herz nicht verändert werde.
Abschließend betonte Patriarch Daniil, dass Gottes Gnade mit dem Menschen zusammenwirke, wenn dieser ehrlich bereue, seine Sünden bekenne und gegen seine Leidenschaften kämpfe. Wer in diesem Bemühen bis zum Ende standhaft bleibe, könne seine schlechten Gewohnheiten überwinden und ein frommes Leben führen, damit Gottes Name verherrlicht werde.
Die UOJ berichtete zuvor, dass erzpriester Matthias Zirenberg in Limburg über falsche Erwartungen an Christus und den Weg durch Kreuz und Auferstehung predigte.
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