Predigt zum Gedenken der 40 Märtyrer von Sebaste veröffentlicht
Priester Nikita und Priester Dionisos. Foto: Hamburger Gemeinde
In seiner Predigt nach der späten Göttlichen Liturgie am 22. März sprach Priester Nikita über die geistliche Bedeutung der Großen Fastenzeit im Zusammenhang mit dem Gedenken der 40 Märtyrer von Sebaste und des heiligen Johannes Klimakos. Die Predigt wurde auf Telegram von der Gemeinde in Hamburg veröffentlicht.
Im Mittelpunkt stand der Weg der Umkehr als innerer Wandel des Menschen. Anhand des Bildes der „Leiter“ erklärte der Priester, dass das geistliche Wachstum schrittweise erfolgt und mit persönlichem Einsatz, Gebet und der Gnade Gottes verbunden ist. Dieser Weg führe zur Überwindung der Leidenschaften und zur Entfaltung christlicher Tugenden.
Unter Bezug auf das Evangelium von der Heilung des besessenen Knaben betonte er die zentrale Rolle des Glaubens. Der Ausruf „Ich glaube, Herr, hilf meinem Unglauben“ verdeutliche die menschliche Schwäche und zugleich die Notwendigkeit, sich vertrauensvoll an Gott zu wenden.
Abschließend hob Priester Nikita hervor, dass Gebet und Fasten unentbehrlich für den geistlichen Kampf sind. Sie stärken den Menschen auf seinem Weg zu Gott und eröffnen die Möglichkeit, im Glauben zu wachsen und die Verbindung zu Christus zu vertiefen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass Patriarch Daniel den Großen Bußkanon in Sofia leitete.
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