Museum zu Ehren des Heiligen Nikolaj Velimirović in Lelić im Bau
Das Kloster in Lelić ist Geburtsort und heutige Ruhestätte des heiligen Bischofs Nikolaj Velimirović.
Im serbischen Dorf Lelić nahe Valjevo entsteht ein Museum und Gedenkhaus zu Ehren des heiligen Bischofs Nikolaj Velimirović. Die Serbische Orthodoxe Kirche hat nun zu Spenden aufgerufen, um den Bau des Projekts am Kloster St. Nikolaj abzuschließen, wie die Webseite des Patriarchats am 3. März 2026 berichtete.
Am Kloster St. Nikolaj in Lelić, dem Geburts- und Begräbnisort von Nikolaj Velimirović, wird derzeit ein Museum und Memorialhaus errichtet. Die Anlage soll Leben und Wirken des bedeutenden serbisch-orthodoxen Theologen und Bischofs dokumentieren.
Der Grundstein für das Gebäude wurde im September 2023 von Bischof Isihije der Eparchie Valjevo geweiht. Er erklärte bei der Zeremonie, das Projekt knüpfe an das karitative und geistliche Wirken des Heiligen in seiner Heimat an.
Die serbische Orthodoxe Kirche veröffentlichte nun einen offiziellen Spendenaufruf, um den Bau des Museums für den Heiligen fertigzustellen. Unterstützer können das Projekt über eine eigens eingerichtete Bankverbindung des Klosters fördern.
Bischof Nikolaj Velimirović verbrachte seine letzten Lebensjahre in den USA. Er starb 1956 im St. Tikhon's Monastery; seine sterblichen Überreste wurden 1991 nach Lelić überführt. Dort befindet sich heute sein Grab im Kloster, das zu einem wichtigen Wallfahrtsort geworden ist.
Bischof Nikolaj Velimirović gehört zu den prägenden orthodoxen Theologen der serbischen Kirche des 20. Jahrhunderts – in einer Reihe mit den Heiligen Justin Popović und Bischof Atanasije Jevtić von Zahumlje und Herzegowina.
Die UOJ berichtete zuvor, dass in der Butterwoche mehrere Winterlager der deutschen ROKA-Diözese die Gemeinschaft der kirchlichen Jugend stärkten.
Lesen Sie auch
Priestermönch Nil Lazarenco erläuterte geistliche Lehre des heiligen Sophronius von Essex
Vortrag bei der Theologischen St.-Justin-Konferenz im serbisch-orthodoxen Kloster Geilnau über die Etappen des geistlichen Weges zur Theosis
Erzpriester Matthias Zierenberg: Prüfungen lassen den Glauben wachsen
Der Geistliche deutete das Evangelium vom sinkenden Petrus als Glaubensschule, in der Christus seine Jünger Schritt für Schritt zur Erkenntnis seiner Gottheit und zu einem reifen Vertrauen führt
Neues Buch von Schima-Archimandrit Gabriel Bunge erscheint bei Hagia Sophia
Der orthodoxe Verlag veröffentlicht mit „In Geist und Wahrheit“ eine umfassende Studie zur Gebetslehre des frühchristlichen Wüstenvaters Evagrios Pontikos
Priester Matthias Fröse: Den Blick auf Christus statt auf den Sturm richten
Der Geistliche ermutigte Gläubige, Gottes scheinbares Schweigen als Weg des geistlichen Wachstums zu verstehen
Metropolit Isaak besuchte orthodoxes Jugendlager in den Niederlanden
Oberhaupt der Antiochenisch-Orthodoxen Metropolie von Deutschland und Mitteleuropa feierte Kleine Wasserweihe und ermutigte rund 100 Jugendliche zur aktiven Teilnahme am sakramentalen Leben der Kirche
Patriarch Daniil: Gottesmutter weist den Weg zu Christus und zur Einheit der Kirche
Gottesdienst in Anwesenheit der wundertätigen Hawaii-Ikone der Gottesmutter – Konzelebrant war Bischof Irenei von London und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland