Panorthodoxe Vesper in Zürich betonte Einheit der Orthodoxie

Bischof Andrej (Ćilerdžić) bei der Predigt während der panorthodoxen Vesper in der Kirche Mariä Himmelfahrt in Zürich. Foto: Gemeinde

In der serbisch-orthodoxen Kirche Mariä Himmelfahrt in Zürich ist am 1. März 2026 eine feierliche panorthodoxe Vesper zum Sonntag der Orthodoxie begangen worden. Der Gottesdienst vereinte Gläubige und Geistliche verschiedener orthodoxer Jurisdiktionen der Stadt, wie Bischof Andrej auf seiner Facebook-Seite berichtete.

Dem Abendgottesdienst stand der serbisch-orthodoxe Bischof Andrej (Ćilerdžić), Bischof der Schweiz, Italiens und Maltas, vor. Zahlreiche Priester der Diözese Schweiz sowie Geistliche anderer orthodoxer Ortskirchen in Zürich konzelebrierten. Das gemeinsame Gebet wurde als sichtbares Zeichen der Einheit im Glauben und in der liturgischen Tradition verstanden.

In seiner Predigt hob Bischof Andrej die geistliche Bedeutung des Sonntags der Orthodoxie als Tag des Sieges der Wahrheit und der Treue zur kirchlichen Überlieferung hervor. Eine Ikone sei nicht bloß künstlerische Darstellung, sondern ein Bekenntnis zum menschgewordenen Christus; ihre Verehrung bezeuge die Wirklichkeit der Menschwerdung Gottes.

Im Anschluss an die Predigt zogen Geistliche und Gläubige in einer feierlichen Prozession mit Ikonen um die Kirche. Danach klang der Abend mit einem gemeinsamen Fest der Liebe im Gemeindesaal aus, das die brüderliche Gemeinschaft in festlicher Atmosphäre fortsetzte.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Emmanuel trotz Ukraine-Krieg die Orthodoxie in Deutschland als „eine Kirche“ sieht und für Dialog wirbt.

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