Moldawien weiß nicht, was es mit 800 zu beschlagnehmenden Kirchen tun soll
Kulturminister Cristian Jardan. Foto: realitatea
Die moldawischen Behörden haben angekündigt, mehr als 800 Kultstätten, die von der Moldawisch-Orthodoxen Kirche genutzt werden, wieder in staatliches Eigentum zu überführen. Laut Kulturminister Cristian Jardan müssen diese historischen Denkmäler nach dem Urteil des Berufungsgerichts, das den vorherigen Vertrag für ungültig erklärt hat, an den Staat übergehen, berichtet realitatea.md.
„Diese mehr als 800 historischen Denkmäler werden an den Staat zurückgegeben. Ich will ehrlich sein: Wir als Ministerium sind nicht in der Lage, 800 Denkmäler zu verwalten. Stellen Sie sich vor, das sind 800 Gebäude”, erklärte der Minister.
Jardan behauptet, dass die Behörden die endgültige Entscheidung des Gerichts abwarten, aber bereits jetzt planen, den Zustand der Gebäude zu begutachten. Seinen Worten zufolge muss festgestellt werden, in welchem Zustand sich die Kirchen befinden und welche Ressourcen für ihre Instandhaltung erforderlich sind. „Es gibt mehrere Optionen, aber wir warten auf die endgültige Entscheidung“, erklärte er.
Der Minister ist auch der Ansicht, dass es sich um eine heikle Angelegenheit handelt, die einen „richtigen und ausgewogenen Ansatz“ erfordert, um soziale Konflikte zu vermeiden.
Wie die UOJ berichtete, zerstreute die Polizei in Chisinau orthodoxe Christen, die gegen eine Regenbogenparade protestierten.
Lesen Sie auch
Zwischen Seelsorge und Psychiatrie: Ein Ringen um Sprache und Deutung
Erzpriester Ilya Limberger beleuchtete bei der DOM-Tagung das Spannungsfeld zwischen orthodoxer Tradition und moderner Psychologie
Neuer Gesetzentwurf zur Sterbehilfe geplant
Abgeordnete wollen bis zum Sommer klare Regeln zum Schutz vor Missbrauch vorlegen.
Bischöfe warben für vertieften christlich-muslimischen Dialog
Deutschen Bischofskonferenz rief zu differenziertem Umgang mit dem Islam und zu mehr Zusammenarbeit auf.
Kirche wies Vorwürfe zur Bebauung des Svetosava-Plateaus in Belgrad zurück
Serbisch-orthodoxe Kirche sieht Falschdarstellungen zur geplanten Regulierung ihres Grundstücks
Gedenken zum 100. Geburtstag von Protopresbyter John Meyendorff in New York
St. Vladimir’s Seminary und Fordham University würdigen einen der bedeutendsten orthodoxen Theologen des 20. Jahrhunderts
Griechische Medien: Freilassung des Met. Arsenij ist Ergebnis von Druck der USA
Die griechisch-orthodoxe Zeitung berichtet, dass gerade die Haltung amerikanischer orthodoxer Persönlichkeiten aus Gesellschaft und Politik in diesem Fall ausschlaggebend war.