Metropolit Serafim: „Ohne Vergebung bleibt das Fasten fruchtlos“

Metropolit Serafim. Foto: Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa
Zum Auftakt der Großen Fastenzeit hat Metropolit Serafim die Gläubigen in einem Hirtenbrief ermutigt, die kommenden Wochen als Phase der inneren Umkehr und bewussten Annäherung an Gott zu gestalten. Die Fastenzeit diene der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest. Durch vertieftes Gebet, Verzicht und persönliche Bemühungen solle sie helfen, Frieden und Freude an Leib und Seele zu erfahren. Die Botschaft wurde von der Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa veröffentlicht.
Im Kern seiner Ansprache betonte der Metropolit die zentrale Rolle der Vergebung. Weder Gebet noch Fasten könnten geistliche Frucht hervorbringen, wenn sie nicht mit aufrichtiger Versöhnung untereinander einhergingen. Deshalb ermutigte er die Gläubigen, selbst um Vergebung zu bitten und anderen aufrichtig zu vergeben, um so mit reinem Herzen in die österliche Bußzeit einzutreten.
Darüber hinaus hob er hervor, dass Fasten weit mehr sei als eine bloße äußere Gewohnheit, es sei vielmehr ein Weg zu innerer Wandlung. Zur geistlichen Haltung gehörten Bescheidenheit im Alltag, Loslösung von übertriebener Anhänglichkeit an Besitz und die konkrete Hilfe für andere, vor allem für Notleidende. Die Fastenzeit biete deshalb die Gelegenheit, Demut und Erbarmen einzuüben und ein Leben aus der Liebe zu vertiefen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Ärztetag eine Reform des Abtreibungsrechts forderte.
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