Metropolit Serafim: „Ohne Vergebung bleibt das Fasten fruchtlos“
Metropolit Serafim. Foto: Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa
Zum Auftakt der Großen Fastenzeit hat Metropolit Serafim die Gläubigen in einem Hirtenbrief ermutigt, die kommenden Wochen als Phase der inneren Umkehr und bewussten Annäherung an Gott zu gestalten. Die Fastenzeit diene der geistlichen Vorbereitung auf das Osterfest. Durch vertieftes Gebet, Verzicht und persönliche Bemühungen solle sie helfen, Frieden und Freude an Leib und Seele zu erfahren. Die Botschaft wurde von der Rumänische Orthodoxe Metropolie für Deutschland, Zentral- und Nordeuropa veröffentlicht.
Im Kern seiner Ansprache betonte der Metropolit die zentrale Rolle der Vergebung. Weder Gebet noch Fasten könnten geistliche Frucht hervorbringen, wenn sie nicht mit aufrichtiger Versöhnung untereinander einhergingen. Deshalb ermutigte er die Gläubigen, selbst um Vergebung zu bitten und anderen aufrichtig zu vergeben, um so mit reinem Herzen in die österliche Bußzeit einzutreten.
Darüber hinaus hob er hervor, dass Fasten weit mehr sei als eine bloße äußere Gewohnheit, es sei vielmehr ein Weg zu innerer Wandlung. Zur geistlichen Haltung gehörten Bescheidenheit im Alltag, Loslösung von übertriebener Anhänglichkeit an Besitz und die konkrete Hilfe für andere, vor allem für Notleidende. Die Fastenzeit biete deshalb die Gelegenheit, Demut und Erbarmen einzuüben und ein Leben aus der Liebe zu vertiefen.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass der Ärztetag eine Reform des Abtreibungsrechts forderte.
Lesen Sie auch
Der reiche Jüngling und die „eiserne Mauer“ des Eigenwillens
Priester Matthias Fröse deutete das Evangelium als Aufruf, die Bindungen des eigenen Herzens zu erkennen und sich von Christus verwandeln zu lassen.
Erzbischof Tichon zelebrierte zum Festabschluss der Verklärung des Herrn
Der Administrator der Berliner Diözese feierte gemeinsam mit Geistlichen die Göttliche Liturgie und empfing eine Kindergartengruppe.
Bischof Hiob von Stuttgart traf Metropolit Antonius in Moskau
Der Vorsitzende des Außenamtes des Moskauer Patriarchats empfing den Bischof der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland zu einem Gespräch.
Bauarbeiten für rumänisch-orthodoxe Kirche in Düsseldorf haben begonnen
Nach der Weihe des Grundsteins im Mai starteten auf dem Grundstück am Werstener Feld nun die Fundamentarbeiten für den Kirchenneubau.
Erzbischof Tichon würdigte Erzbischof Longin zum 12. Todestag
Der Administrator der Berliner Diözese erinnerte an den langjährigen Leiter der russisch-orthodoxen Vertretung in Deutschland und dessen Aufruf zum Frieden.
Internationales Treffen der Orthodoxen Jugend kehrt nach Bukarest zurück
Rund 2.400 junge Orthodoxe aus Rumänien und der Diaspora werden Ende August zum ITO 2026 in der rumänischen Hauptstadt erwartet.