Bulgarische Gemeinde in Den Haag gilt als geistliche Heimat für Diaspora
Gemeindemitglieder mit Priester. Foto: BNRNews
Die bulgarisch-orthodoxe Kirche in Den Haag hat für zahlreiche Bulgaren in den Niederlanden eine Bedeutung, die weit über den religiösen Rahmen hinausgeht. Sie bietet nicht nur geistlichen Beistand, sondern auch ein Stück Heimatgefühl in der Fremde. Veselin Petkov, der seit 2013 in der Gemeinde aktiv ist, bezeichnet die Kirche als einen Ort, der Menschen zusammenführt und ihnen hilft, ihren Glauben im täglichen Leben zu verankern. Darüber berichtete BNRNews.
Das Herzstück des Gemeindelebens ist die Göttliche Liturgie, aus der die Gläubigen nach seinen Worten geistliche Kraft, Trost und innere Ausgeglichenheit für den Alltag schöpfen. Die Teilnahme am kirchlichen Leben helfe, mit belastenden Gedanken umzugehen und die Beziehung zu Gott zu festigen. Zugleich sei die Gemeinde ein Ort der Begegnung, an dem kulturelle Wurzeln, Sprache und überlieferte Bräuche lebendig gehalten würden.
Auch wenn die Gemeinde mit begrenzten Mitteln und organisatorischen Hürden zurechtkommen muss, ist der innere Zusammenhalt der Gläubigen ungebrochen. Der Einsatz der Priester und das freiwillige Engagement vieler Mitglieder tragen entscheidend dazu bei, das kirchliche Leben zu erhalten und weiterzuentwickeln. Für zahlreiche Besucher ist die Kirche daher weit mehr als ein Ort des Gebets, sie ist ein Raum der Hoffnung, der Verbundenheit und der gelebten Solidarität.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass ein Orthodoxer Dialog vertieft und zur Einheit geführt werden soll.
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