Bischof Andrej predigte zu Allerseelen über Hoffnung auf die Auferstehung

Bischof Andrej (r.) in der Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Zürich. Foto: Gemeinde

Am 14. Februar 2026 wurde in der serbisch-orthodoxen Kathedrale der Heiligen Dreifaltigkeit in Zürich, Schweiz, die Heilige Liturgie zum Allerseelentag gefeiert. Bischof Andrej (Ćilerdžić) der Schweiz, Italiens und Maltas nahm an der Feier teil und richtete eine Predigt an die Gläubigen, wie er auf seiner Facebook-Seite berichtete.

Die Göttliche Liturgie wurde von Erzpriester Branimir Petković zelebriert, konzelebriert von Erzpriester Đorđe Lukić und Diakon Vladimir Mihajlović, in Anwesenheit von Bischof Andrej. Zahlreiche Gläubige waren in der Zürcher Kathedrale versammelt, um gemeinsam des orthodoxen Allerseelentages zu gedenken.

In seiner erzbischöflichen Predigt sprach Bischof Andrej über das christliche Verständnis von Tod und die Hoffnung auf die Auferstehung. Er hob hervor, dass das Gebet für die Verstorbenen ein Ausdruck der Liebe sei, die über Zeit und Tod hinausreiche, und erinnerte daran, dass die Kirche an Allerseelen für alle im Herrn Entschlafenen bete.

Der Hierarch betonte zudem die geistliche Verbindung zwischen der irdischen und der himmlischen Kirche, die sich im gemeinsamen Gebet und in der Hoffnung auf das ewige Leben zeige. Allerseelen sei daher ein Tag der Einheit des Glaubens und der Hoffnung.

Im Anschluss an die Liturgie leitete Bischof Andrej einen Gedenkgottesdienst für verstorbene Angehörige und Freunde der Gläubigen. Die Gemeinde nahm in stiller Andacht teil und betete für das Seelenheil ihrer Entschlafenen.

Die UOJ berichtete zuvor, dass die antiochenisch-orthodoxe Metropolie am 22. Februar 2026 eine Online-Katechese startet.

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