Neuer Band des „Orthodoxen Forums“ widmet sich 1700 Jahren Konzil von Nizäa
Die neue Doppelausgabe des „Orthodoxen Forums“ stellt das Jubiläum 1700 Jahre Konzil von Nizäa in den Mittelpunkt und versammelt Beiträge internationaler Theologen.
In der Schriftenreihe des Instituts für Orthodoxe Theologie der Universität München ist ein neuer Band der Reihe „Orthodoxes Forum“ erschienen, wie das Institut am 13. Februar 2026 auf seiner Webseite mitteilte. Themenschwerpunkt der Doppelausgabe für das Jahr 2025 ist diesmal das Jubiläum 1700 Jahre Konzil von Nizäa.
Die aktuelle Ausgabe bündelt Beiträge einer internationalen Tagung sowie weitere wissenschaftliche Aufsätze, Rezensionen, Chroniken und eingesandte Schriften. Unter dem Titel „Das Erbe von Nizäa in der heutigen Orthodoxie“ befassen sich zahlreiche Autoren mit der historischen Bedeutung des Konzils von 325, seiner dogmatischen Rezeption und seiner Wirkung auf die Gegenwart.
Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen Untersuchungen zu den biblischen Grundlagen des Glaubensbekenntnisses, zur Rolle des heiligen Athanasius, zu kanonischen Fragen und zur theologischen Entwicklung des Nizänums. Weitere Beiträge widmen sich aktuellen Herausforderungen wie dem gemeinsamen Osterdatum, kirchlicher Versöhnung sowie neoarianischen Tendenzen in heutigen christologischen Debatten. Der neue Band mit 300 Seiten ist im EOS-Verlag erschienen.
Die wissenschaftliche Zeitschrift „Orthodoxes Forum“ erscheint seit 1987 als deutschsprachiges Publikationsorgan des Münchner Instituts für Orthodoxe Theologie und steht auch Beiträgen in anderen Sprachen offen. Sie versteht sich als Plattform für orthodoxe Theologie, Spiritualität und ökumenische Verständigung und vereint Aufsätze aus verschiedenen theologischen Disziplinen mit Dokumentationen und Rezensionen.
Herausgegeben wird die Reihe von den Professoren Konstantin Nikolakopoulos, Athanasios Vletsis und Daniel Benga. An den bislang erschienenen Jahrgängen haben mehr als 200 Autoren aus Kirche und Wissenschaft mitgewirkt, darunter hochrangige orthodoxe Persönlichkeiten und international renommierte Forscher.
Die UOJ berichtete zuvor, das eine neue Ausgabe des Journals CRISIS für christliche Kultur mit Schwerpunkt USA erschienen ist.
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