Sava-Akademie im serbisch-orthodoxen Kloster Himmelsthür gefeiert
Zu Ehren des Heiligen Sava wurde auch ein kulturelles Programm dargeboten. Foto: Eparchie
Im serbisch-orthodoxen Kloster Mariä Himmelfahrt in Hildesheim-Himmelsthür ist am Samstag, dem 31. Januar 2026, das Fest des Heiligen Sava mit einer Sava-Akademie begangen worden. Die Veranstaltung schloss sich an den Abendgottesdienst und die Weihe der Slava-Gaben an, wie die Eparchie auf ihrer Webseite berichtete.
Im Mittelpunkt stand eine Predigt von Priester Danilo Topalović, der die Bedeutung des serbischen Erleuchters und Nationalheiligen Sava als geistlichen Wegweiser, Lehrer und Identitätsstifter hervorhob. Sava habe gezeigt, dass ein Volk nicht allein durch Territorium, sondern durch Glauben, Bildung, Sprache und kulturelles Gedächtnis bestehe.
Besonders wandte sich der Prediger an Kinder und Jugendliche in der Diaspora. Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt seien ein Reichtum, dürften jedoch nicht zum Verlust der eigenen Wurzeln führen. Sprache, kirchliches Leben und familiäre Traditionen seien tragende Elemente einer gefestigten Identität.
Auch die Eltern wurden ausdrücklich gewürdigt. Ihnen komme eine Schlüsselrolle bei der Weitergabe von Glauben, Bräuchen und Herkunft zu. In dieser alltäglichen Verantwortung spiegele sich das Vermächtnis des Heiligen Sava wider, der Bildung, Güte und Gemeinschaft untrennbar verbunden habe.
Die Sava-Akademie verstand sich zugleich als Zeichen des Zusammenhalts der serbisch-orthodoxen Gläubigen in Deutschland. Unabhängig vom Lebensort bleibe die Gemeinschaft durch denselben Glauben, dieselbe Sprache und eine gemeinsame Hoffnung verbunden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine serbische Delegation an theologischer Konferenz in Moskau teilnahm.
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