Kommission für das Kloster Hilandar treibt Restaurierungsprojekte voran
Der Milutin-Turm am Kloster Hilandar soll gemeinsam mit der benachbarten Kirche des Heiligen Haralampi umfassend restauriert werden. Foto: Kloster
Die Kommission für das serbisch-orthodoxe Athos-Kloster Hilandar der Regierung der Republika Srpska hat in Banja Luka ihre Planungen zur Erhaltung bedeutender Bauwerke des Athos-Klosters konkretisiert. Im Mittelpunkt standen organisatorische Beschlüsse, technische Vorbereitungen sowie ein Dokumentarfilmprojekt über die historische Hilfe des Klosters. Darüber berichtete das Kloster auf seiner Webseite.
Die Kommission tagte erneut in Banja Luka, diesmal unter Beteiligung von Vertretern des Restaurierungsunternehmens „Koto“. Das auf Denkmalpflege spezialisierte Unternehmen soll fachlich in die anstehenden Arbeiten eingebunden werden. Zunächst wurden die Beschlüsse früherer Treffen, insbesondere der Sitzung vom 17. Dezember 2025 im Kloster Hilandar, ausgewertet.
Schwerpunkt der weiteren Arbeit ist die Restaurierung und Revitalisierung des Turms von König Milutin. Parallel dazu soll die Kirche des Heiligen Haralampi mit ihren angrenzenden Wohnräumen instandgesetzt werden. Das Gebäude, einst als Weinbergkapelle auf dem Savino-Hügel bekannt, war beim Erdbeben von 1932 weitgehend zerstört worden und liegt in unmittelbarer Nachbarschaft des Turms.
Zur Vorbereitung der Projekte legte die Kommission einen baldigen Termin für eine Reise nach Hilandar fest. Experten sollen dort Filmaufnahmen der Gebäude und des Geländes anfertigen, die als Grundlage für konkrete Restaurierungspläne dienen. Ohne diese Dokumentation können die Bauvorhaben nicht in die nächste Phase eintreten.
Breiten Raum nahmen zudem die Planungen für einen Dokumentarfilm ein, der die Unterstützung des Klosters Hilandar für die Bevölkerung der Republika Srpska während des Krieges thematisieren soll. An der Sitzung unter Vorsitz von Marko Romić nahmen unter anderem Protodiakon Radojica Žagran sowie mehrere Wissenschaftler und Fachleute teil.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Varsanufie im rumänischen Kloster Dintr-un Lemn eine neue Äbtissin einsetzte.
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