Fest des serbischen Nationalheiligen Sava in Zürich feierlich begangen
Bischof Andrej (Ćilerdžić) während der Heiligen Liturgie zum Fest des Heiligen Sava in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich.
Am Fest des Heiligen Sava, des ersten serbischen Erzbischofs und Nationalheiligen, hat Bischof Andrej (Ćilerdžić) von der serbisch-orthodoxen Kirche in der Schweiz und Italien am 27. Januar 2026 die Heilige Liturgie in der Dreifaltigkeitskathedrale in Zürich zelebriert. Die Feier stand im Zeichen der spirituellen und kulturellen Bedeutung des Savindan, wie der Bischof auf seiner Facebook-Seite mitteilte.
Die Göttliche Liturgie am Dienstag wurde von Erzpriester Branimir Petković, Erzpriester Đorđe Lukić und Diakon Vladimir Mihajlović mitgestaltet. Der Kathedralchor „Stevan Mokranjac“ prägte den Gottesdienst mit feierlichem liturgischem Gesang und verlieh der Feier einen würdevollen Rahmen.
In seiner Predigt würdigte Bischof Andrej die Persönlichkeit und das Wirken des Heiligen Sava als zeitloses Vorbild christlichen Glaubens, der Demut und des Dienstes am Nächsten. Er hob hervor, dass der Heilige Sava nicht nur eine historische Gestalt und nationales Symbol sei, sondern ein lebendiges spirituelles Vorbild, das auch heute zu Einheit, Verantwortung und Erleuchtung durch das Evangelium aufrufe.
Besonders betonte der Bischof die Bedeutung des Savindan-Festes als Feiertag, der Glaube, Kultur und Bildung miteinander verbinde. Wahre Bildung, so Bischof Andrej, sei untrennbar mit dem geistlichen Leben verbunden und finde ihre Grundlage im christlichen Menschenbild.
Im Anschluss an die Liturgie erfolgten die Weihe und das Anschneiden des Slava-Kuchens anlässlich des Schulslava-Festes. Dabei wurde für den Segen von Schülern, Lehrern, Eltern und allen in der Bildungsarbeit der Kirche Tätigen gebetet. Ein festliches Liebesmahl im Saal der Kathedrale beschloss die Feierlichkeiten.
Die UOJ berichtete zuvor, dass eine Zürcher Ex-Politikerin nach Schüssen auf ein Jesusbild zu einer Geldstrafe verurteilt wurde.
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