Neue Pfarrei der serbischen Diözese von Ostamerika erwarb Kirchenzentrum

Das neu erworbene historische Kirchenanwesen der serbisch-orthodoxen Mission der Heiligen Kyrill und Methodius in Middlefield, Connecticut. Foto: Diözese

Die serbisch-orthodoxe Missionspfarrei der Heiligen Kyrill und Methodius in Middlefield (Connecticut, USA) hat einen bedeutenden Schritt in ihrer Entwicklung vollzogen. Mit dem Erwerb eines historischen Kirchenkomplexes erhält die junge Gemeinde erstmals ein dauerhaftes geistliches Zuhause, wie die Diözese von Ostamerika auf ihrer Webseite berichtete.

Am 16. Januar 2026 wurde mit dem Segen des serbischen Patriarchen Porfirije sowie von Bischof Irinej von Washington–New York und Ostamerika der Kaufvertrag für das Anwesen in der Main Street in Middlefield unterzeichnet. Die Vereinbarung wurde von Vertretern des Kirchenvorstands gemeinsam mit Protosynkellos Nektarije (Tesanović) im Namen der Missionspfarrei abgeschlossen.

Das erworbene Grundstück ist im US-amerikanischen Denkmalregister eingetragen und reicht in seiner Geschichte bis ins 18. Jahrhundert zurück. Es umfasst neben der Kirche auch ein Gemeindezentrum, Unterrichtsräume, Büros sowie weitere Einrichtungen und bietet damit umfassende Möglichkeiten für Gottesdienst, Gemeindeleben, Bildung und soziale Aktivitäten.

Der Aufbau der Missionspfarrei ist das Ergebnis jahrelanger Bemühungen von Klerus und Gläubigen. Maßgeblich beteiligt waren Bischof Irinej, Erzpriester Aleksandar Vlajković sowie zahlreiche Gemeindemitglieder, die durch Engagement, Spenden und Ausdauer den Weg für diesen Schritt ebneten. Die komplexen rechtlichen und historischen Prüfungen des Eigentums verlangten dabei großen Einsatz.

Bereits während der Weihnachtszeit fanden erste Gottesdienste und Aktivitäten statt. Mit der Feier des Tages des Heiligen Sava wird die junge Gemeinde weiter in der geistlichen und kulturellen Tradition der serbisch-orthodoxen Kirche verwurzelt.

Die UOJ berichtete zuvor, dass im serbisch-orthodoxen Kloster Visoki Dečani das Fest des Ehrwürdigen Theodosius begangen wurde.

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