Orthodoxe Jugendliche aus München veranstalteten eine Weihnachtsaktion

Orthodoxe Jugend bei einem Senioren-Paar. Foto: Serbisch-Orthodoxe Gemeinde München

In der Weihnachtszeit führte die orthodoxe Jugendgemeinschaft der Serbisch-Orthodoxen Kirche in München eine Hilfsaktion durch. Die Jugendlichen besuchten dabei Menschen, die aufgrund von Alter, Krankheit oder schwierigen Lebensumständen nicht mehr am Gemeindeleben teilnehmen können. Ziel war es, ihnen in der festlichen Zeit vor allem durch persönliche Zuwendung und menschliche Nähe zu begegnen. Die Nachricht wurde am auf dem Account der Gemeinde veröffentlicht.

Die Treffen waren von ehrlichen und warmherzigen Gesprächen geprägt und hinterließen auf beiden Seiten bleibende, bereichernde Eindrücke. Diese gemeinsamen Momente zeigten, wie wenig nötig ist, um jemandem Freude zu bereiten und ihm das Gefühl zu geben, nicht vergessen zu sein. Gleichzeitig wurde deutlich, dass gerade in der Festzeit viele Menschen Einsamkeit erleben, oft ohne Familie oder nahestehende Personen, die sie besuchen oder die Freude der Feiertage mit ihnen teilen.

Die Orthodoxe Jugendgemeinschaft sieht in dieser Initiative eine Verkörperung zentraler christlicher Werte wie Demut, Barmherzigkeit, Liebe und Gemeinschaft. Sie erinnert daran, dass die Botschaft der Menschwerdung Gottes dazu aufruft, den Mitmenschen bewusst wahrzunehmen und die Nächstenliebe im täglichen Leben zu verwirklichen. Die Aktion soll dazu ermutigen, über einzelne Anlässe hinaus füreinander da zu sein und die Liebe Christi durch konkrete Taten sichtbar zu machen.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass orthodoxe Jugendliche in Europa zu Spenden für eine Jugendkonferenz aufrufen.

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