In Aleppo haben Islamisten der Übergangsregierung ein Krankenhaus angegriffen

Krankenhaus nach der Attacke. Foto: ANFNEWS
Am 09. Januar 2026 erschien die Nachricht, dass bei Angriffen auf das Xalid-Fecir-Krankenhaus im Norden der syrischen Stadt Aleppo am Donnerstagabend fünf Menschen verletzt worden sind. Nach Angaben der örtlichen Sicherheitskräfte wurde die Klinik im überwiegend kurdisch bewohnten Stadtteil Şêxmeqsûd mehrfach mit schweren Waffen beschossen. Verantwortlich gemacht werden bewaffnete islamistische Gruppen, die der syrischen Übergangsregierung zugerechnet werden. Darüber berichtete ANFNEWS.
Das Krankenhaus hatte zuvor zahlreiche Zivilisten behandelt, die bei den seit mehreren Tagen andauernden Kämpfen in den Vierteln Şêxmeqsûd und Eşrefiyê verletzt worden waren. Durch den erneuten Beschuss kam es zu einem Stromausfall in der Einrichtung, was die medizinische Versorgung zusätzlich erschwerte. Die Sicherheitsbehörden sprechen von gezielten Angriffen auf zivile Infrastruktur.
In den vergangenen Tagen stehen mehrere Stadtteile im Norden Aleppos unter anhaltendem Beschuss. Dabei wurden nach bisherigen Angaben zahlreiche Zivilisten getötet oder verletzt, darunter auch Frauen und Kinder. Menschenrechtsorganisationen weisen zudem darauf hin, dass die Übergangsregierung in Syrien zuletzt verstärkt gegen Minderheiten vorgeht. Berichtet wird von Unterdrückung, Gewalt und gezielten Tötungen, von denen unter anderem ethnische und religiöse Gruppen wie Christen betroffen sind.
Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die CSU in Bayern mit einer Resolution gegen politischen Islam vorgehen will.
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