Gottesmutterikone von Kursk bei Gläubigen in Irland eingetroffen

Die wundertätige Ikone der Mutter Gottes von Kursk wird in der russisch-orthodoxen Gemeinde Stradbally mit Gottesdiensten, Bittgebeten und Hausbesuchen verehrt. Foto: Diözese

Am Montag, dem 24. November 2025, begann die wundertätige Ikone der Gottesmutter von Kursk ihre Pilgerreise durch Irland. In den ersten zwei Tagen wurden zahlreiche Gottesdienste gefeiert, Hausbesuche durchgeführt und Gläubige aus allen Landesteilen zum Gebet zusammengeführt. Darüber berichtete die Diözese von Großbritannien und Westeuropa der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland (ROKA) auf ihrer Webseite.

Die Ikone wurde zunächst in Absprache mit Bischof Matthew von Sourozh in der Pfarrei Sourozh in Dublin empfangen, wo ein Morgengebet stattfand. Auf dem Weg nach Stradbally wurde das heilige Bild in verschiedenen Häusern verehrt, um die Tradition der russisch-orthodoxen Diaspora zu pflegen.

Abends erreichte die Gottesmutterikone die Pfarrei Stradbally. Dort war die kleine Steinkirche zu Ehren des Heiligen Coleman festlich geschmückt, der Weg mit Blütenblättern bedeckt, und ein Abendgottesdienst mit Bittgebet und Akathistos wurde gefeiert. Am Dienstagmorgen zelebrierten Priester Stanislav Markevcev und Priester Robert Williams von der St. Patrick-Mission in Clifden die Göttliche Liturgie. Berichten zufolge erhellten Sonnenstrahlen während der Kommunion die Ikone und den Altar.

In den ersten 48 Stunden konnten bereits über 500 Gläubige das heilige Bild verehren. Die Ikone reist weiter nach Westirland zur Clifden-Mission und anschließend nach Nordirland, um dort Gottesdienste in der Gemeinde von Belfast abzuhalten.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Bischof Irenei die junge Gemeinde in Rom mit der Gottesmutterikone besucht hatte.

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