Göttliche Liturgie zum Fest der Kasaner Ikone in Berlin gefeiert

Die Kirche des Heiligen Sergius von Radonesch in Berlin-Karlshorst war zum Fest der Kasaner Ikone der Gottesmutter Ort eines feierlichen Bischofsgottesdienstes unter Leitung von Erzbischof Tichon von Rusa. Foto: Diözese

Am 4. November 2025 feierte Erzbischof Tichon von Rusa, Administrator der Berliner Diözese der Russischen Orthodoxen Kirche des Moskauer Patriarchats, die Göttliche Liturgie zum Fest der Ikone der Gottesmutter von Kasan in der Kirche des Heiligen Sergius von Radonesch am Bischofssitz in Berlin-Karlshorst. Bereits am Vorabend hatte er die Vigil in der Kathedrale geleitet. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Dem Hierarchen assistierten Priester Oleg Beltek, Protodiakon Archil Chkhikvadze und Diakon Rostislav Ustimenko. Nach der Bittlitanei wurde ein Friedensgebet verlesen, anschließend hielt Priester Oleg Beltek die Predigt.

In seiner Ansprache erinnerte er an die wundersame Auffindung der Kasaner Ikone durch das Mädchen Matrona und betonte, dass Gottes Wirken oft im Einfachen und Demütigen verborgen liege. Die Ikone, so sagte er, habe das russische Volk in schweren Zeiten begleitet und bleibe ein Symbol des Trostes, des Friedens und der göttlichen Gegenwart.

Der Geistliche rief die Gläubigen dazu auf, in der Gottesmutter eine mütterliche Begleiterin zu sehen, die nicht die Last des Lebens nimmt, sondern Kraft schenkt, sie mit Vertrauen zu tragen. Jeder Mensch, so Beltek, könne in seinem Herzen eine „Ikone von Kasan“ entdecken – ein inneres Licht, das Hoffnung und Liebe aus der Asche menschlicher Schwäche erweckt.

Am Ende des feierlichen Gottesdienstes wurde vor der Kasaner Ikone der Gottesmutter ein Hymnus gesungen – als Ausdruck des Dankes und der Bitte um ihren Schutz für die Gläubigen in Deutschland.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon dazu aufgerufen hatte, die Heilige Schrift zu lesen und zu leben.

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