Staatsschutz ermittelt islamfeindlichen Angriff in Essen

Muslimische Grabstätte. Foto: PERSPEKTIVE

In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober ist auf dem kommunalen Friedhof „Am Hallo“ im Essener Stadtteil Stoppenberg ein muslimisches Gräberfeld verwüstet worden. Über 40 Grabstätten wurden mutwillig beschädigt oder zerstört. Der Staatsschutz ermittelt wegen eines möglichen politischen Motivs. Darüber berichtet PERSPEKTIVE.

Die muslimische Gemeinde reagierte bestürzt. Sadik Cicin, Vorsitzender des Integrationsrats, sprach von einem „Angriff auf das respektvolle Zusammenleben“. Auch der Dachverband KIM-E verurteilte die Tat scharf. Die Stadt Essen will das Sicherheitskonzept für Friedhöfe überarbeiten.

Laut Beratungsstelle Claim wurden 2024 mehr als 3.000 anti-muslimische Vorfälle in Deutschland registriert. Bereits im Januar war derselbe Friedhof Ziel eines ähnlichen Angriffs geworden. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Zuvor hat die UOJ berichtet, dass die Religionsfreiheit für Milliarden Menschen eingeschränkt ist.
 

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