Rumänien feiert Weihe der größten orthodoxen Kathedrale der Welt

Kathedrale der Erlösung des Volkes. Foto: Ziarul Lumina

In der rumänischen Hauptstadt Bukarest wird in dieser Woche die Weihe der größten orthodoxen Kirche der Welt gefeiert – der Kathedrale der Erlösung der Nation. Das monumentale Gotteshaus steht neben dem Parlamentspalast und gilt als Symbol der Einheit und des Glaubens des rumänischen Volkes. Darüber berichtet euronews.

Die Idee für die Kathedrale entstand bereits im 19. Jahrhundert und wurde nach der Revolution von 1989 wieder aufgegriffen. Der Bau begann 2010 und wurde 2018 teilweise eröffnet. Nun ist das Innere vollständig fertiggestellt, mit prachtvollen Mosaiken, einer 25 Tonnen schweren Glocke aus Innsbruck und Platz für bis zu 100.000 Gläubige.

Während der Feierlichkeiten vom 25. bis 31. Oktober 2025 werden Zehntausende Pilger erwartet. Die 120 Meter hohe Kathedrale vereint traditionelle rumänische Architektur mit modernen Elementen und soll als geistiges und kulturelles Zentrum des Landes dienen.

Das Ereignis gilt als ermutigendes Zeichen in einer Zeit, in der die Kirche in vielen Teilen Europas und der Welt zunehmend an den Rand gedrängt oder sogar unterdrückt wird. In Rumänien hingegen zeigt sich, dass der Glaube weiterhin eine zentrale Rolle im öffentlichen Leben spielt.

Zuvor berichtete die UOJ, dass die Religionsfreiheit für Milliarden Menschen eingeschränkt wird.

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