Religionsfreiheit für Milliarden Menschen eingeschränkt

Entstelltes Kreuz. Bild: kath.net

In 62 Staaten wurden in den Jahren 2023 und 2024 schwere Verletzungen der Religionsfreiheit festgestellt – betroffen sind laut der Studie über 5,4 Milliarden Menschen. Nur in Kasachstan und Sri Lanka habe sich die Lage leicht verbessert. Dies berichtet katholisch.de.

Als größte Bedrohung nennt der Bericht autoritäre Regime, insbesondere in China, Eritrea, Iran und Nicaragua, wo Gläubige unter Überwachung und restriktiven Gesetzen leiden. Auch religiöser Extremismus und ethnisch-religiöser Nationalismus trügen zur Verschärfung der Situation bei.

Die Verfolgung zwinge Millionen zur Flucht, vor allem in Nigeria und der Sahelregion. Nach dem Nahostkonflikt 2023 sei zudem weltweit ein deutlicher Anstieg antisemitischer und antimuslimischer Straftaten zu beobachten.

Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin betonte die Notwendigkeit, Religionsfreiheit als Grundrecht in nationalen Verfassungen und internationalen Abkommen zu verankern.

Die UOJ berichtete zuvor, dass in Österreich das Einfrieren von Eizellen ohne medizinischen Grund erlaubt wurde.

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