Heute gedenkt die Kirche der Auffindung der Reliquien des Heiligen Johannes von Shanghai
In der Krypta der Kathedrale in San Francisco wurden am 12. Oktober 1993 die unversehrten Reliquien des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco, Wundertäters der Russischen Auslandskirche, aufgefunden, wie vom offiziellen Telegram-Kanal der Augsburger Gemeinde “Zu Ehren der Gottesmutter-Ikone aller Trauernden” berichtet.
Der Heilige wirkte außerhalb Russlands – in China, Europa und den USA – und zeichnete sich durch große Nächstenliebe aus. In den 1930er Jahren gründete er in Shanghai ein Waisenhaus, in dem rund 3.500 Kinder Schutz fanden. Er suchte persönlich in den Slums nach kranken und hungernden Kindern; einmal rettete er ein Neugeborenes, das ein Bettler wegwerfen wollte.
Zeuge der Auffindung war Erzpriester Pjotr Perjekrestow. Er berichtete von ehrfürchtiger Stille und tiefem inneren Frieden während der Öffnung des Sarges. Als die Hände eines schwerkranken Kindes die Reliquien berührten, wurde es sofort geheilt.
Der heilige Johannes von Shanghai und San Francisco wurde 1994 von der Russischen Orthodoxen Auslandskirche heiliggesprochen. Seine Reliquien ruhen weiterhin in San Francisco und ziehen Pilger aus aller Welt an.
Die UOJ berichtete zuvor, dass ROJ-Deutschland einen Newsletter „Blagovest – Botschaft der Jugend“ startet.
Lesen Sie auch
Bisher unbekannte Büste Christi von Michelangelo in Kirche Roms gefunden
In der Basilika Sant'Agnese fuori le Mura in Rom wurde eine Marmorbüste Christi nach einer Archivuntersuchung Michelangelo neu zugeschrieben.
Erzbischof Tichon von Rusa zelebrierte zum Palamas-Sonntag in Berlin
Gottesdienst in der Auferstehungskathedrale erinnerte an die Lehre des Theologen
In Tschechien wollen die Behörden der Kirche drei große Kirchen wegnehmen
In Prag hat man mit den Vorbereitungen für die Kündigung der Mietverträge mit den orthodoxen Kirchengemeinden begonnen.
Bischof Hiob besuchte Gemeinde in Bochum zum Palamas-Sonntag
Bischof der Russischen Auslandskirche spendete Krankensalbung und weihte neuen Lektor
„Fasten und Gebet helfen, in der Liebe zu Gott und zum Nächsten zu wachsen“
Weihbischof der rumänisch-orthodoxen Metropolie von Deutschland, Österreich und Luxemburg sprach in Leverkusen über geistliche Disziplin
„Wenn wir Glauben haben, ist alles in unserem Leben ein Wunder“
Patriarch Porfirije betont am zweiten Fastensonntag die Bedeutung des gemeinschaftlichen Glaubens und der inneren Umkehr