Ukrainisch-orthodoxe Jugend traf sich in Polen zum regionalen Kongress

Ukrainische orthodoxe Jugend bei einer Vorlesung. Foto: Abteilung für kirchliche Außenbeziehungen der UOC

Am 4. und 5. Oktober 2025 wurde in der polnischen Stadt Jelenia Góra der regionale Kongress der ukrainisch-orthodoxen Jugend abgehalten. Die Veranstaltung stand unter dem Segen von Metropolit Onufrij, dem Primas der Ukrainischen Orthodoxen Kirche, und wurde mit Zustimmung von Erzbischof Georgios von Breslau (Polnische Orthodoxe Kirche) abgehalten.

Das vielfältig gestaltete Programm des Treffens bot gemeinsames Gebet, Vorträge sowie Diskussionsrunden zu Themen, die für junge Menschen von besonderer Bedeutung sind, und zwar christliche Identität in der heutigen Welt, zwischenmenschliche Beziehungen, gelebter Glaube im Alltag, die Rolle der Jugend in der Kirche und die Vielfalt sowie Einheit der orthodoxen Kirchen weltweit.

Besonders aufmerksam verfolgten die Teilnehmer Beispiele aus dem Leben der Heiligen, die als Inspiration für die heutige Jugend vorgestellt wurden. Neben den Vorträgen bot der Kongress Raum für persönliche Begegnungen, Gespräche, Erholung und kreative Aktivitäten. Die jungen Menschen nutzten die Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und ihre Erfahrungen im Glauben miteinander zu teilen.

Der Jugendkongress bestätigte erneut, dass die Kirche ein Raum des Dialogs, des geistlichen Wachstums und der gegenseitigen Unterstützung ist.

Zuvor hatte die UOJ berichtet, dass in Großbritannien die gestohlenen Königstüren aus dem Kiewer Höhlenkloster ausgestellt werden.

Lesen Sie auch

Ex-Kulturstaatsministerin Grütters: „Nicht mehr Kirchen aufgeben als nötig“

CDU-Politikerin warb für sorgfältigen Umgang mit nicht mehr liturgisch genutzten Gotteshäusern und warnte vor rein wirtschaftlichen Entscheidungen

Patriarch Daniil warnte vor den zerstörerischen Folgen der Sünde

Bulgarisch-orthodoxes Kirchenoberhaupt rief in seiner Predigt am fünften Sonntag nach Pfingsten zur Umkehr und zur Reinigung des Herzens auf

Nürnberger Gemeinde gedachte am Vidovdan der serbischen Kriegstoten

Wallfahrt nach Jindřichovice führte zum zweitgrößten serbischen Soldatenfriedhof außerhalb Serbiens

Patriarch Daniel: Christliche Familie ist Segen für Kirche und Gesellschaft

Botschaft an den Kongress der rumänisch-orthodoxen Bischöfe in Kanada hob die Bedeutung von Familie, Frauen und kirchlicher Begleitung hervor

Vidovdan-Akademie erinnerte in München an Fürst Lazar und den Kosovo-Bund

Serbisch-orthodoxe Gemeinde Heiliger Johannes Wladimir beging den Vidovdan mit Gottesdienst, Predigt sowie einem geistlich-kulturellen Programm zum Gedenken an den heiligen Großmärtyrer Fürst Lazar

Gemeinden feierten Patrozinium des heiligen Johannes von Shanghai und San Francisco

Metropolit Mark und Bischof Hiob leiteten die Festgottesdienste der ROKA in Augsburg und Heilbronn