12. Panorthodoxes Jugendtreffen stärkt Gemeinschaft in Wien
Orthodoxe Jugendliche aus ganz Österreich vereint im Glauben und im Engagement für Gottes Schöpfung. Foto: Veranstalter
Am Samstag, dem 4. Oktober 2025, fand in Wien das zwölfte Panorthodoxe Jugendtreffen Österreichs statt. Orthodoxe Jugendliche aus unterschiedlichen ethnischen und kirchlichen Traditionen kamen auf dem Campus der Schule Mater Salvatoris zusammen, um unter dem Leitthema „Gottes Schöpfung dem Menschen anvertraut“ über Umweltverantwortung, Glaube und Gemeinschaft ins Gespräch zu kommen. Darüber berichtete die rumänisch-orthodoxe Gemeinde Wien auf ihrer Facebook-Seite.
Veranstaltet mit dem Segen der Orthodoxen Bischofskonferenz in Österreich und unter der Mitwirkung von Geistlichen verschiedener orthodoxer Kirchen, bot das Treffen Gelegenheit zu spirituellem Austausch, Bildung und Freizeit.
Das diesjährige Motto – „Gott sah, dass es gut war“ – lud zur Auseinandersetzung mit der Schöpfung und zur Reflexion über die Verantwortung des Menschen im Umgang mit der Umwelt ein. Die Veranstaltung begann mit einer Heiligen Liturgie unter der Leitung von Metropolit Arsenios (Griechisch-Orthodoxe Kirche) in der Schulkirche in der Kaiserstraße. Die Liturgie wurde auf Deutsch gefeiert, begleitet vom Psaltic-Chor junger Gläubiger, und viele Teilnehmende empfingen die Heilige Kommunion.
In seiner spirituellen Einführung betonte Metropolit Arsenios die Berufung junger Menschen, Gottes Schöpfung mit Achtsamkeit und Respekt zu bewahren. Im Anschluss diskutierten die Jugendlichen das Thema in altersgerechten Workshops, geleitet von Priestern, Theologen und Lehrkräften aus verschiedenen orthodoxen Kirchen.
Kinder und Jugendliche befassten sich in altersgerechten Gruppen mit Themen wie „Die Farben der Schöpfung“, „Nachhaltigkeit im Alltag“ bis hin zu „Ökologie und Spiritualität“. Junge Erwachsene bearbeiteten die Theologie der Schöpfung bei Johannes von Damaskus.
Kreative und sportliche Aktivitäten wie gemeinsames Malen, Tanzen, Spiele und musikalische Darbietungen – darunter ein folkloristischer Beitrag von Stivi Miucă – sorgten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm.
Die Organisation lag in den Händen von Vertretern der rumänischen, serbischen, antiochenischen, bulgarischen, griechischen und georgischen Gemeinden.
Die UOJ berichtete zuvor, dass die Pfarrschule Wien mit vollem Programm ins neue Schuljahr startete.
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