Metropolit Johannes von Dubna feierte Patronatsfest im Kloster Mariä Geburt in Klausen

Metropolit Johannes von Dubna besuchte das Kloster in Klausen zum Patronatsfest und zur Altarweihe einer zweiten Kirche. Foto: Diözese

Zum Patronatsfest des russisch-orthodoxen Klosters der Geburt der heiligen Gottesmutter in Klausen (Rheinland-Pfalz) besuchte Metropolit Johannes von Dubna, Oberhaupt der Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa (Moskauer Patriarchat) mit Sitz in Paris, am 20. und 21. September 2025 das Kloster. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.

Am Sonntag weihte Metropolit Johannes den Altar der neu eingerichteten Kirche der Theophanie, der zweiten Kirche des Klosters. Der Gottesdienst wurde in Gemeinschaft mit Priestern aus dem deutschen Dekanat gefeiert. Zuvor ernannte der Metropolit zwei neue Lektoren für die Gemeinde.

Im Anschluss ehrte Metropolit Johannes das Ehepaar Alexej und Elisaweta Karmakowy für ihre Verdienste um das Kloster mit einer Ikone. Das Ehepaar schenkte dem Kloster im Gegenzug ein Reliquiar mit einem Stück des Schleiers der Gottesmutter, das vom Heiligen Berg Athos stammt.

Auch Klausens Bürgermeister Alois Meyer wurde für seine Verbundenheit mit dem Kloster gewürdigt. In seiner Ansprache betonte er die spirituelle Bedeutung des Klosters für die Stadt Klausen und die zahlreichen Pilger.

Der Gebäudekomplex im Wallfahrtsort Klausen war bis 2000 ein katholisches Dominikanerinnenkloster, zwischenzeitlich ein Weingut und wurde 2022 von der russisch-orthodoxen Gemeinde in der Region Trier (Link) übernommen und seitdem ausgebaut.

Für die vielen anwesenden Gläubigen wurde ein festlicher Tisch bereitet, organisiert von ukrainischen Gemeindemitgliedern und Flüchtlingen, die im Kloster leben.

Die Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa entstammt der russischen Emigration nach der Oktoberrevolution und ist seit 2019 wieder größtenteils mit dem Moskauer Patriarchat vereint. Zum Erzbistum gehört das Institut de Théologie Orthodoxe Saint-Serge in Paris, eine Hochschule, die die bedeutendste orthodoxe Bildungseinrichtung in Westeuropa darstellt.

Lesen Sie auch

Katecheseprojekt „Die Gute Nachricht“ für Kinder startete mit ersten Bänden

Rumänisch-Orthodoxe Metropolie von Deutschland, Zentral- und Nordeuropa veröffentlichte Lehrmaterial für Kinder in rumänischer und deutscher Sprache

Verschobene Generalversammlung sollte über Weihbischofswahlen beraten

Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa erwägt nach jahrelangem Schweigen des Moskauer Patriarchats ein außergewöhnliches Wahlverfahren

Lebensschutzgruppen starteten europäisches Förderprogramm für NGOs

ALfA und die britische SPUC wollen mit der „EPIC Challenge“ Projekte zum Schutz ungeborener Kinder und schwangerer Frauen fördern

Generalversammlung der Erzdiözese in Paris wegen Hitzewelle verschoben

Erzdiözese der orthodoxen Gemeinden russischer Tradition in Westeuropa verlegt Delegiertenversammlung auf die Zeit nach dem Sommer

Der neue Bischof Spyridon wurde in Chicago feierlich begrüßt

Geistliche, Chorsänger und Gläubige der ROKA-Diözese Mittelamerika empfingen ihren neuen Oberhirten in der Kathedrale

Prinz Filip besuchte die serbisch-orthodoxe Kathedrale in Chicago

Treffen mit Metropolit Longin und Gläubigen der serbischen Diaspora in den USA