Kreuz als Zeichen der Liebe – Patriarch Daniel predigt zum Fest der Kreuzerhöhung

Der Hierarch erläuterte den historischen Kontext der Entdeckung des Holzes des Heiligen Kreuzes in Jerusalem. Foto: Rumänisches Patriarchat

Der Hierarch erläuterte den historischen Kontext der Entdeckung des Holzes des Heiligen Kreuzes in Jerusalem. Foto: Rumänisches Patriarchat

Zum Fest der Kreuzerhöhung am 14. September erklärte Patriarch Daniel als Oberhaupt der Rumänisch-Orthodoxen Kirche in seiner Ansprache, dass das Kreuz Christi „das Zeichen der Liebe“ sei, das Sünde und Tod besiegt. Die Kirche gedenke an diesem Tag nicht eines abstrakten Symbols, sondern des konkreten Holzkreuzes, an dem Christus gekreuzigt wurde. Darüber berichtete das Patriarchat auf seiner Webseite.

Patriarch Daniel erinnerte an die biblischen und historischen Ursprünge des Festes: Die Entdeckung des Kreuzes durch Kaiserin Helena im Jahr 328, seine erste Erhebung durch Bischof Makarios in Jerusalem sowie seine Wiedererlangung durch Kaiser Heraklius im Jahr 628. All diese Ereignisse hätten das Kreuz im Bewusstsein der Kirche als Sieges- und Liebeszeichen verankert.

Der Patriarch betonte, dass Christen nicht das materielle Holz verehren, sondern Christus selbst, der durch das Kreuz und seine Auferstehung den Tod überwunden habe: „Wir beten Christus an, der am Kreuz gekreuzigt wurde, und verherrlichen seine heilige Auferstehung.“

Das Kreuz sei nicht nur Schmuck in der Kirche, sondern ein Aufruf zur demütigen Liebe zu Gott und zur barmherzigen Liebe zum Mitmenschen. In seiner Tiefe sei das Fest der Kreuzerhöhung ein Aufruf zur Umkehr und zur Erneuerung im Licht der sieghaften Liebe Christi.

Die UOJ berichtete zuvor, dass Patriarch Daniel die Gläubigen zum Fest der Geburt der Gottesmutter aufgefordert hatte, kinderreichen Familien zu helfen.

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