Irak: Christen feiern Fest der Kreuzerhöhung als Zeichen der Hoffnung

Christen im Irak bekräftigten ihre Einheit um das Heilige Kreuz mit einer Prozession und mehreren Veranstaltungen. Foto: Erzdiözese Erbil
Bis zum 13. September 2025 feiern Christen im nordirakischen Erbil das Fest der Kreuzerhöhung mit einem großen ökumenischen Festival. Darüber berichtete die katholische Organisation „Kirche in Not“ auf ihrer Webseite.
Trotz der Folgen von Terror und Vertreibung nehmen Gläubige aus der assyrischen, chaldäischen, syrisch-katholischen und syrisch-orthodoxen Kirche teil. Gebete, Prozessionen, Musik und kulturelle Veranstaltungen sollen die Einheit der Christen im Irak sichtbar machen und Hoffnung für die Zukunft geben.
Der Eröffnungstag begann mit der Kreuzprozession im Kerzenschein, bei der die Menge vom Heiligtum von Mar Elias zur Kirche Mar Yohanna aufbrach. Dort wurde die Festfackel entzündet, die den Beginn der geistlichen und kulturellen Feierlichkeiten in der Kathedrale hl. Johannes der Täufer in einer von Glauben und Liebe erfüllten Atmosphäre ankündigte.
Der chaldäische Erzbischof Bashar Warda würdigte das Engagement der Jugend und erklärte: „Vor einem Jahrzehnt versuchte der IS, das Christentum aus diesem Land zu tilgen. Heute tragen dieselben Gemeinden das Kreuz wieder öffentlich – in Freude und im Vertrauen auf Christus.“
Lesen Sie auch
Metropolit von Bessarabien bittet Behörden um Hilfe beim Dialog mit Moldauischer Kirche
Metropolit Antonie schlug den Behörden Moldaus vor, den Dialog zwischen der Metropolie Bessarabien und der Metropolie Chișinău und Moldau zu unterstützen.
Bischof Sofian besuchte katholisches Kloster Maria im Paradies
Rumänisch-orthodoxe Geistliche zu Gast im kontemplativen Kloster der Schwestern von Bethlehem und des heiligen Bruno in St. Veit im Pongau.
Polens Parlament stimmte für Lockerung des Abtreibungsrechts
Zwei Gesetzentwürfe passieren den Sejm; Präsident Karol Nawrocki könnte sein Veto einlegen.
Bischof Irenei feierte das Patronatsfest zu Mariä Schutz in Arnheim
Die Gemeinde der Russischen Orthodoxen Kirche im Ausland in den Niederlanden beging das Fest der Gottesmutter mit einer Göttlichen Liturgie und einer Kreuzprozession.
Metropolit Serafim: Glaube und Hoffnung helfen in schwierigen Zeiten
Der rumänisch-orthodoxe Geistliche rief in Innsbruck dazu auf, im Glauben zu bleiben, die Gebetspraxis zu vertiefen und die orthodoxe Identität zu bewahren.
Neuer Film erinnert an das Leben des Archimandriten Paisios (Jung)
Der Dokumentarfilm zeichnet den Lebensweg des 2024 verstorbenen Geistlichen nach, der vom römisch-katholischen Priester zum orthodoxen Mönch und Abt wurde.