Priester Maxim Yudakov rief in Berlin dazu auf, der Gottesmutter nachzueifern
In der Berliner Auferstehungskathedrale zelebrierte der Klerus um Erzbischof Tichon das Hochfest der Entschlafung Mariens. Foto: rokmp.de
Zum Hochfest der Entschlafung Mariens zelebrierte Erzbischof Tichon von Ruza, Administrator der Diözese Berlin und Deutschland der Russisch-Orthodoxen Kirche (ROK), die Göttliche Liturgie in der Auferstehungskathedrale in Berlin. Priester Maxim Yudakov hielt die Predigt. Darüber berichtete die Diözese auf ihrer Webseite.
In seiner Predigt betonte Priester Maxim Yudakov die zentrale Bedeutung Mariens als Vorbild demütiger Christusnachfolge. Sie habe durch ihr stilles Vertrauen und ihre Treue zum göttlichen Willen die Fülle des Lebens empfangen, wie Christus sie verheißen hat. Diese Fülle, so Yudakov, sei nicht Ergebnis eigener Leistung oder Frömmigkeit, sondern ein Geschenk Gottes, das sich im Glauben und in der Nachfolge Christi verwirkliche.
Als zentrales Vermächtnis der Gottesmutter stellte der Geistliche die Worte Mariens bei der Hochzeit zu Kana in den Mittelpunkt: „Was immer er euch sagt, tut es.“ In diesem einfachen Rat liege die gesamte geistliche Orientierung für das christliche Leben – voller Vertrauen, Liebe und Bereitschaft, dem Sohn Gottes zu folgen.
Yudakov forderte die Gläubigen dazu auf, nicht nur Maria zu ehren, sondern ihr auch nachzueifern: in Demut, im Hören auf das Wort Gottes und in der Bereitschaft zur Nachfolge. Mariens Entschlafung zeige, wohin dieser Weg führe – ins Reich der Liebe und des ewigen Lebens.
Im Rahmen des Gottesdienstes weihte Erzbischof Tichon Messdiener Johannes Almeijew zum Lektor und Subdiakon sowie Subdiakon Johannes Almeijew zum Diakon.
Die UOJ berichtete zuvor, dass Erzbischof Tichon in Berlin zur radikalen Vergebung aufgerufen hatte.
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